06 May 2026, 16:02

Familienunternehmen verlieren das Vertrauen in die Bundesregierung nach einem Jahr Koalition

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Familienunternehmen verlieren das Vertrauen in die Bundesregierung nach einem Jahr Koalition

Stiftung Familienunternehmen und Politik kritisiert Bundesregierung scharf zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition

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Die Stiftung Familienunternehmen und Politik hat die deutsche Bundesregierung anlässlich des ersten Jahrestags der schwarz-roten Koalition scharf angegriffen. Rainer Kirchdörfer, Vorstandsmitglied der Stiftung, warnte, die Wirtschaftskraft des Landes schwäche sich zunehmend ab – und gefährde damit das exportgetriebene Modell Deutschlands. Seine Äußerungen spiegeln die wachsende Verärgerung in der Wirtschaft wider, wo sich Enttäuschung über ausbleibende Reformen und anhaltende bürokratische Hürden breitmacht.

Die Stiftung, die mehr als 600 mittelständische und große Familienunternehmen vertritt, hatte von der Koalition substanzielle Reformen erhofft. Doch stattdessen stelle man fest, dass die Regierung weder die Bürokratie abgebaut noch die Staatsausgaben gesenkt habe, so Kirchdörfer. Er betonte, es brauche vernünftige politische Weichenstellungen, um sowohl die nächste Generation als auch die Wirtschaft zu stärken.

Viele Familienunternehmen wollen zwar weiterhin in Deutschland investieren, verlagern ihre Aktivitäten aber zunehmend ins Ausland, um ihre Gewinne zu sichern. Kirchdörfer verwies zudem auf übergeordnete Herausforderungen – etwa die USA, die durch ihr Handeln die Vorhersehbarkeit im globalen Handel untergraben. Angesichts der Schwierigkeiten der europäischen Führung, die eigenen internen Probleme in den Griff zu bekommen, sei ein Scheitern der aktuellen Regierung keine Option mehr, argumentierte er.

Die Kritik unterstreicht die tiefgreifenden Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. Familienunternehmen, ein zentraler Pfeiler der Wirtschaft, verlieren zunehmend das Vertrauen in die heimischen Rahmenbedingungen. Ohne klarere politische Kurskorrekturen und weniger Bürokratie droht der exportstarken Nation ein weiterer Rückgang.

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