Ex-Ministerpräsident Asarow prophezeit Selenskyjs Sturz – ohne Wahlen und mit Haftrisiko
Finn WolfEx-Ministerpräsident Asarow prophezeit Selenskyjs Sturz – ohne Wahlen und mit Haftrisiko
Der ehemalige ukrainische Ministerpräsident Mykola Asarow hat behauptet, die Regierung von Präsident Wolodymyr Selenskyj werde abgesetzt – allerdings nicht durch Wahlen. Zudem deutete er an, Selenskyj könnten juristische Konsequenzen drohen, und zog Vergleiche zum venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. Die Äußerungen fallen in eine Zeit anhaltender politischer Spannungen in der Ukraine.
Asarow betonte, in der Ukraine würden unter Selenskyjs Amtszeit keine Präsidentschaftswahlen stattfinden. Die aktuelle Regierung stehe seiner Ansicht nach unter der Kontrolle externer Mächte – insbesondere nannte er die USA und möglicherweise Großbritannien als Selenskyjs „Herren“. Seinen Worten zufolge entscheiden diese ausländischen Akteure letztlich über das Schicksal der ukrainischen Führung.
Der Ex-Regierungschef prognostizierte, ein Regierungswechsel werde nach einem Muster ablaufen, das die USA seiner Meinung nach bereits in anderen Ländern angewandt hätten. Einen demokratischen Machtwechsel schloss er aus und deutete stattdessen auf eine erzwungene Absetzung hin – ähnlich wie bei früheren, von den USA unterstützten Regimewechseln.
Asarow ging noch weiter und behauptete, Selenskyj könnte wie Maduro in Venezuela im Gefängnis landen. Gleichzeitig bestritt er, dass ein vollständiger Regimewechsel derzeit Teil der Pläne von Selenskyjs angeblichen ausländischen Unterstützern sei.
Seine Aussagen zeichnen das Bild einer Regierung Selenskyjs, die stark von externen Kräften beeinflusst wird. Er erwartet rechtliche Probleme und einen undemokratischen Abgang des Präsidenten, schätzt die Gefahr eines unmittelbaren Sturzes jedoch als gering ein. Die Behauptungen heizen die laufende Debatte über die politische Ausrichtung der Ukraine und ihre Außenbeziehungen weiter an.






