Ex-Fox-News-Mitarbeiter scheitert mit Kündigungsklage vor Gericht
Charlotte RichterEx-Fox-News-Mitarbeiter scheitert mit Kündigungsklage vor Gericht
Ein ehemaliger Mitarbeiter von Fox News hat seine Klage auf ungerechtigte Kündigung gegen den Sender verloren. Jason Donner, der 2022 entlassen wurde, behauptete, er sei gefeuert worden, weil er die redaktionellen Entscheidungen des Unternehmens infrage gestellt habe. Das Verfahren wurde Ende April 2025 abgewiesen – nur wenige Wochen, nachdem Fox News einen separaten, viel beachteten Verleumdungsprozess mit einer Vergleichszahlung von 787,5 Millionen Dollar beigelegt hatte.
Donner war am 28. September 2022 von Fox News entlassen worden. Der Sender begründete die Kündigung mit seiner krankheitsbedingten Abwesenheit, obwohl er sich bereits zwei Tage zuvor krank gemeldet hatte. 2023 reichte er daraufhin eine Klage auf ungerechtfertigte Entlassung ein und argumentierte, er habe Repressalien erlitten, weil er die Berichterstattung des Senders kritisiert habe.
2024 wies der Bundesrichter Christopher Cooper Teile von Donners Klage ab. Der Fall gelangte anschließend vor Richter Amir Ali, der am 29. April 2025 zugunsten von Fox News entschied. Ali urteilte, dass Donners Einwände gegen das Programm des Senders nicht unter das Krankengeldgesetz des District of Columbia fielen. Zudem verwies der Richter darauf, dass Donner als Arbeitnehmer ohne Kündigungsschutz auch ohne Angabe von Gründen entlassen werden durfte.
Vertreter von Fox News begrüßten das Urteil und bezeichneten die Klage als haltlos. Donners Anwalt reagierte zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.
Die Abweisung von Donners Klage folgt auf die jüngste Einigung von Fox News mit Dominion Voting Systems über 787,5 Millionen Dollar. Mit diesem Sieg in dem separaten Arbeitsrechtsstreit hat der Sender nun auch in diesem Fall rechtlich obsagt. Donners Entlassung und die Gerichtsentscheidung beenden damit den zweieinhalbjährigen Rechtsstreit.






