Ex-Buchhalterin soll 4 Millionen Rubel durch Online-Banking-Betrug gestohlen haben
Julian HartmannEx-Buchhalterin soll 4 Millionen Rubel durch Online-Banking-Betrug gestohlen haben
Eine ehemalige Buchhalterin der Verwaltung des Stadtbezirks Koigorodsky steht unter dem Verdacht, groß angelegten Betrug begangen zu haben. Den Behörden zufolge soll sie über Jahre hinweg durch gefälschte Finanzunterlagen mehr als 4 Millionen Rubel von einer Bank erschlichen haben.
Die Frau war in einer Abteilung der lokalen Verwaltung tätig. Ermittlern zufolge reichte sie der Bank wiederholt falsche Angaben ein. Auf diese Weise gelang es ihr, Zugang zu Online-Banking-Diensten mit elektronischen Schlüsseln zu erlangen.
Anschließend leitete sie die Gelder auf ihr privates Konto um. Das System blieb über mehrere Jahre unentdeckt und führte zu einem Gesamtschaden von über 4 Millionen Rubel.
Mittlerweile wurde ein Strafverfahren nach Artikel 159, Absatz 4 des russischen Strafgesetzbuchs eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung droht ihr eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.
Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden das volle Ausmaß des Betrugs aufklären. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Risiken von Finanzmissmanagement in der öffentlichen Verwaltung. Die ehemalige Buchhalterin bleibt vorerst unter Untersuchung, während das gerichtliche Verfahren läuft.






