EU senkt Wachstumsprognosen für Estland und Lettland – Litauen bleibt stabil
Julian HartmannEU senkt Wachstumsprognosen für Estland und Lettland – Litauen bleibt stabil
Die Europäische Kommission hat ihre Wirtschaftprosgnosen für die baltischen Staaten aktualisiert. Die Wachstumserwartungen für Lettland und Estland wurden nach unten korrigiert, während die Aussichten für Litauen stabil bleiben. Gleichzeitig wird in der gesamten Region mit steigender Inflation gerechnet.
Für das Jahr 2026 wird das Wachstum des lettischen BIP nun auf 1,4 Prozent geschätzt – eine Absenkung gegenüber früheren Prognosen. Im Folgejahr soll die Wirtschaft um 1,6 Prozent wachsen. Estland verzeichnet eine ähnliche Anpassung: Die Wachstumsprognose für 2026 wurde auf 1,6 Prozent gesenkt, für 2027 auf 1,7 Prozent.
Litauen hingegen hält an seiner bisherigen Wachstumsprognose von 3 Prozent für 2026 fest. Für 2027 wird jedoch ein leichter Rückgang auf 2,1 Prozent erwartet.
Neben diesen Revisionen warnt die Kommission vor steigender Inflation in allen drei baltischen Ländern. Der Anstieg wird voraussichtlich die Verbraucherpreise und die wirtschaftliche Planung in den kommenden Jahren beeinflussen.
Die aktualisierten Zahlen zeichnen ein gemischtes Bild der baltischen Volkswirtschaften: Lettland und Estland müssen mit geringeren Wachstumserwartungen rechnen, während die Prognose für Litauen unverändert bleibt. Gleichzeitig könnte die höhere Inflation Haushalte und Unternehmen in der gesamten Region unter Druck setzen.






