EU-Nutzfahrzeugmarkt bricht um 8.3% ein, trotz Elektro-Schub

EU-Nutzfahrzeugmarkt bricht um 8.3% ein, trotz Elektro-Schub
EU-Nutzfahrzeugmarkt verzeichnet deutlichen Rückgang – Elektrofahrzeuge im Aufwind Der europäische Markt für Nutzfahrzeuge hat von Januar bis September einen spürbaren Einbruch erlebt: Die Neuzulassungen gingen um 8,3 Prozent zurück. Gleichzeitig bereitet die deutsche Bundesregierung den Start der "Mobilithek" vor, einer zentralen Mobilitätsdatenplattform, die mehr Transparenz bei Reiseinformationen schaffen soll. Mit diesem Vorhaben folgt sie dem Beispiel großer Automobilhersteller wie BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen, die bereits eigene zentrale Datenplattformen für Mobilitätsdienste betreiben. Trotz des allgemeinen Marktrückgangs verzeichneten elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge im selben Zeitraum ein kräftiges Plus von 62,1 Prozent – ein klares Zeichen für die wachsende Nachfrage nach umweltfreundlicheren Alternativen, auch wenn die absoluten Zahlen noch gering bleiben. In Deutschland treiben vor allem Familien diese Entwicklung voran: Sie setzen 118 Prozent häufiger auf große Transporter als andere Halter. Diese Vorliebe zeigt sich auch bei familienfreundlichen Modellen wie dem Ford Galaxy (121 Prozent häufiger im Besitz von Familien mit Kindern) und dem Volkswagen Sharan (152 Prozent). Spitzenreiter ist der Volkswagen Touran, der 90 Prozent öfter von Familien genutzt wird. In einem weiteren Engagement für Nachhaltigkeit haben die Weller-Autohäuser während ihrer jährlichen Wanderveranstaltung 500 klimaresistente Bäume rund um den Kulkwitzer See gepflanzt. Zudem haben Mitarbeiter des Unternehmens Wegmann Automotive unter dem Motto "Unsere Zeit, unser Handeln: Gemeinsam für den guten Zweck!" ehrenamtlich im Würzburger Institut für Blinde mitgewirkt – ein Beispiel für gelebte Unternehmensverantwortung. Während der Nutzfahrzeugmarkt in der EU also schwächelt, gewinnt die Elektromobilität – besonders bei Familien – an Fahrt. Die plattformübergreifende "Mobilithek" soll künftig Echtzeitinformationen zu Baustellen, Sperrungen, Tempolimits, Ladestationen und Fahrplänen des öffentlichen Verkehrs bündeln und so die Reiseplanung erleichtern. Gleichzeitig zeigen Automobilhersteller und Händler mit Umwelt- und Sozialprojekten, wie sie sich für Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement starkmachen.



