Edwin Sifuna klagt gegen seine Absetzung als ODM-Generalsekretär
Der Senator von Nairobi, Edwin Sifuna, hat seinen Fall vor das Schiedsgericht für Parteienstreitigkeiten gebracht. Er fordert das Gremium auf, einen Beschluss der Orange Democratic Movement (ODM) aufzuheben, durch den er als Generalsekretär abgesetzt wurde. Sein Anwaltsteam argumentiert, das Verfahren sei ungerecht verlaufen und habe gegen interne Parteiregeln verstoßen.
Sifunas Anwalt, der Senior Counsel Isaac Okero, führte aus, der Beschluss des Nationalen Exekutivkomitees (NEC) vom 11. Februar 2026 sei rechtlich nicht haltbar. Okero zufolge wurde Sifuna keine Gelegenheit gegeben, sich vor der Entscheidung zu verteidigen. Die Argumente wurden vor einem Senat des Schiedsgerichts vorgebracht, dem der kommissarische Vorsitzende Gad Gathu vorstand.
Sifuna beharrt darauf, dass das Absetzungsverfahren fehlerhaft war. Er betont, das NEC habe die vorgeschriebenen Abläufe nicht eingehalten und ihm damit die Möglichkeit genommen, sich gegen die Vorwürfe zu wehren.
Das Gericht wird nun prüfen, ob der ODM-Beschluss mit den eigenen Statuten der Partei vereinbar ist. Sollte Sifunas Klage Erfolg haben, könnte seine Absetzung rückgängig gemacht werden. Die Entscheidung wird über seine künftige Rolle in der Partei entscheiden.






