16 April 2026, 20:03

Drei Brüder führen elterlichen Hof gemeinsam – ein seltener Weg in der Landwirtschaft

Altes Buch mit dem Titel "Journal d'Agriculture Pratique" mit einer Farm-Illustration auf dem Cover und sichtbarem Text.

Drei Brüder führen elterlichen Hof gemeinsam – ein seltener Weg in der Landwirtschaft

Drei Brüder in Niedersachsen übernehmen den elterlichen Hof in einer seltenen Gemeinschaftsinitiative. Lasse, Malte und Jan Ole Oestmann werden den Betrieb gemeinsam führen – mit geteilter Arbeitslast und gemeinsamer Entscheidungsfindung. Ihr Ansatz ist ungewöhnlich in einer Branche, in der Einzelverantwortung deutlich häufiger anzutreffen ist.

Der Oestmannsche Familienbetrieb in Rethen bewirtschaftet 650 Hektar Ackerland, hält 5.000 Mastschweine und betreibt eine 1,8-Megawatt-Biogasanlage. Statt den Hof aufzuteilen, haben sich die Brüder für eine gemeinsame Bewirtschaftung entschieden. Dieses Modell geteilter Verantwortung ist in der Landwirtschaft selten, wo Höfe meist an einen einzigen Nachfolger übergeben werden.

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Jeder der drei Brüder wird sich auf einen eigenen Schwerpunkt des Betriebs konzentrieren. Durch die Arbeitsteilung wollen sie Effizienz bewahren und gleichzeitig den Hof als Einheit erhalten. Ihr kooperativer Ansatz vereint pragmatische Planung mit dem Willen, den Familienbetrieb ungeteilt fortzuführen.

Die Entscheidung der Brüder sichert den Erhalt des Hofs unter ihrer gemeinsamen Führung. Mit klaren Rollen und gemeinsamen Zielen planen sie, den Betrieb ohne Aufspaltung weiterzuführen. Dieses Modell könnte anderen familiengeführten Höfen, die vor Nachfolgeproblemen stehen, einen neuen Weg aufzeigen.

Quelle