Deutschlands Wälder kämpfen um ihr Überleben im Klimawandel

Erholungsdestination, Traumziel, Geduldig - Was gut für den Wald ist - Deutschlands Wälder kämpfen um ihr Überleben im Klimawandel
Deutschlands Wälder stehen vor wachsenden Bedrohungen durch den Klimawandel und Krankheiten. Die Auswirkungen sind heute schwerwiegender als die durch frühere Industrieemissionen verursachten Schäden. Bäume, die einst jahrhundertelang gediehen, könnten bald Mühe haben, auch nur halb so lange zu überleben.
Besonders betroffen sind die zentralen Regionen Deutschlands. Fichten, geschwächt durch anhaltende Hitze und Dürre, fallen zunehmend Borkenkäferbefall zum Opfer. Auch Buchen zeigen deutliche Stresssymptome. In Nordrhein-Westfalen, wo Wälder beliebte Naherholungsgebiete sind, prägen tote Bäume und kahle Flächen mittlerweile das Bild.
Das Zusammenspiel von Krankheiten, Schädlingen und veränderten Wettermustern verändert Deutschlands Wälder nachhaltig. Ohne Gegenmaßnahmen wird der Rückgang vieler Baumarten weiter voranschreiten – mit Folgen für die Landschaft und die biologische Vielfalt. Aktives Waldmanagement und die Einbindung der Öffentlichkeit werden entscheidend sein, um die Gesundheit der Wälder auch für kommende Generationen zu bewahren.



