23 June 2026, 20:01

Dax rutscht weiter ab: Schwache Quartalszahlen und Konjunkturdaten drücken die Stimmung

Dax bleibt schwach - Korrekturen bei Technologiewerten

Dax rutscht weiter ab: Schwache Quartalszahlen und Konjunkturdaten drücken die Stimmung

Dax gibt am Dienstag weiter nach – schwache Unternehmenszahlen und Konjunkturdaten belasten Stimmung

Der deutsche Leitindex Dax setzte seine Verluste am Dienstag fort und gab im Laufe des Vormittagshandels weiter nach. Enttäuschende Quartalsergebnisse und schwache Wirtschaftsdaten drückten auf die Anlegerstimmung. Der Index fiel unter eine wichtige technische Marke und vertiefte damit die Sorgen um die kurzfristige Entwicklung.

Gegen 12:30 Uhr notierte der Dax bei etwa 24.885 Punkten – ein Minus von 1,0 Prozent im Vergleich zur vorherigen Sitzung. Der Rückgang folgte auf das Scheitern, die Marke von 25.000 Punkten zu halten, was die technische Position weiter verschlechterte. Schlechte Quartalszahlen des Chemiehändlers Brenntag und enttäuschende Einkaufsmanagerdaten aus Deutschland erhöhten den Druck.

Zu den größten Verlierern im Index zählten Infineon, Hochtief und Siemens Energy. Demgegenüber konnten SAP, Deutsche Telekom und Qiagen leichte Gewinne verzeichnen. Andreas Lipkow, Chefmarktanalyst bei CMC Markets, führte den Rückgang auf nachlassende Spannungen im Nahen Osten sowie eine Korrektur bei Technologieaktien zurück.

Unterdessen setzten sich die deutlichen Verluste bei SpaceX fort: Die Aktie verlor in den letzten Handelstagen rund 35 Prozent gegenüber ihrem Höchststand nach dem Börsengang. Der Ausverkauf vernichtete etwa 600 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung. Auch die Ölpreise gaben leicht nach – ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete mittags mitteleuropäischer Zeit 77,39 Dollar, ein Rückgang um 51 Cent oder 0,7 Prozent. Der Euro schwächte sich leicht gegenüber dem Dollar ab und notierte zur Mittagszeit bei 1,1411 Dollar.

Der Rückgang des Dax spiegelte eine breitere Marktunsicherheit wider, wobei vor allem Energie- und Industriewerte unter Druck standen. Auch die Ölpreise und der Euro gaben nach, was die vorsichtige Stimmung unterstrich. Analysten nannten geopolitische Verschiebungen und branchenspezifische Korrekturen als Hauptgründe für die Tagesverluste.

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