14 April 2026, 21:07

China und Pakistan fordern sofortigen Waffenstillstand im Nahen Osten

Eine Karte von Afghanistan, die Provinzen in rot und gelb hervorhebt, mit dem Text "Taliban-Vorstöße August 15, 2021".

China und Pakistan fordern sofortigen Waffenstillstand im Nahen Osten

China und Pakistan haben einen sofortigen Waffenstillstand im Golf und im Nahen Osten gefordert. Die beiden Länder riefen alle Konfliktparteien auf, die Militäroperationen einzustellen und unverzüglich Friedensgespräche aufzunehmen. Der gemeinsame Appell erfolgte im Rahmen hochrangiger Gespräche in Peking am Dienstag.

Der chinesische Außenminister Wang Yi, Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei, traf in der Hauptstadt mit Pakistans Außenminister Ishaq Dar zusammen. Beide betonten die Dringlichkeit, eine weitere Eskalation zu verhindern und die sichere Lieferung humanitärer Hilfe in die betroffenen Gebiete zu gewährleisten.

Sie unterstrichen, dass die Achtung der Souveränität, der territorialen Integrität und der nationalen Unabhängigkeit die Grundlage für alle Verhandlungen mit dem Iran und den Golfstaaten bilden müsse. Die Minister wiesen zudem auf die entscheidende Bedeutung der Straße von Hormus hin und forderten den Schutz gestrandeter Schiffe und ihrer Besatzungen.

Die beiden Länder verurteilten Angriffe auf Zivilisten und zivile Einrichtungen und bestanden auf die strikte Einhaltung des internationalen humanitären Völkerrechts. Dialog und Diplomatie seien der einzige Weg, um die anhaltenden Konflikte in der Region beizulegen, hoben sie hervor.

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China und Pakistan betonten darüber hinaus die Bedeutung echter multilateraler Zusammenarbeit und die Stärkung der Rolle der Vereinten Nationen bei der Förderung von Stabilität. In ihrer gemeinsamen Erklärung wiesen sie auf die Dringlichkeit hin, ziviles Leben in bewaffneten Konflikten zu schützen.

Die Gespräche endeten mit der gemeinsamen Forderung an alle Parteien, sich unverzüglich an Friedensverhandlungen zu beteiligen. Beide Länder bekräftigten ihr Engagement für eine Deeskalation und den Schutz der Zivilbevölkerung in der Region. Zudem unterstrichen sie ihre Unterstützung für einen stärkeren, von den Vereinten Nationen geführten Ansatz zur regionalen Sicherheit.

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