Cancom 2025: Weniger Umsatz, aber mehr Rohertrag und Optimismus für 2026
Sebastian VoigtCancom 2025: Weniger Umsatz, aber mehr Rohertrag und Optimismus für 2026
Cancom legt Zahlen für 2025 vor: Leichter Umsatzrückgang, aber steigender Rohertrag
Der IT-Dienstleister Cancom hat seine Finanzzahlen für das Jahr 2025 veröffentlicht. Zwar verzeichnete das Unternehmen einen leichten Rückgang beim Gesamtumsatz, doch der Rohertrag stieg an. Gleichzeitig gab Cancom einen Ausblick auf 2026 ab und prognostiziert ein stabiles Wachstum in zentralen Digitalisierungsprojekten. Vorstandschef Rüdiger Rath betonte, dass die strukturellen Digitalisierungstrends trotz Marktchallenges weiterhin robust seien.
Der Konzernumsatz von Cancom belief sich 2025 auf 1,71 Milliarden Euro – ein Rückgang um 3,7 Prozent im Vergleich zu 1,74 Milliarden Euro im Vorjahr. Eine zurückhaltende Kaufbereitschaft deutscher Kunden trug zu diesem Minus bei: Der Inlandsumsatz sank auf 1,09 Milliarden Euro. Dagegen wuchs das internationale Geschäft um 3,2 Prozent und erzielte 622,1 Millionen Euro.
Trotz des Umsatzrückgangs stieg der Rohertrag auf 697 Millionen Euro (2024: 694 Millionen Euro). Allein im vierten Quartal lag das operative EBITDA bei 38,9 Millionen Euro. Für 2026 zeigt sich das Unternehmen optimistisch und erwartet einen Umsatz zwischen 1,75 und 1,85 Milliarden Euro.
Rath verwies darauf, dass die zentralen Treiber der Digitalisierung weiterhin intakt seien und langfristig für Stabilität sorgten. Auch Wettbewerber wie Bechtle und Computacenter rechnen für 2026 mit ähnlichen Wachstumsperspektiven.
Die Bilanz 2025 von Cancom fällt gemischt aus: Während der Umsatz nachgab, konnte der Rohertrag zulegen. Die Prognose für 2026 signalisiert vorsichtigen Optimismus, gestützt durch eine stetige Nachfrage nach Digitalisierungslösungen. Sowohl der heimische als auch der internationale Markt werden die Entwicklung des Unternehmens im kommenden Jahr maßgeblich prägen.






