Bürokratie: Warum starre Regeln oft mehr schaden als nützen

Admin User
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Bürokratie: Warum starre Regeln oft mehr schaden als nützen

**Was bedeutet "bürokratisch"?

**Bürokratie gilt als Schimpfwort – doch dahinter steckt mehr.

Bürokratie prägt viele große Organisationen, von Behörden bis hin zu Großkonzernen. Der Begriff selbst stammt aus dem Französischen und Griechischen und bedeutet wörtlich "Herrschaft vom Schreibtisch aus". Zwar sollen solche Strukturen für Ordnung sorgen, doch oft führen sie zu Verzögerungen, übermäßigem Papierkram und starren Abläufen, die Entscheidungen ausbremsen.

Eine Bürokratie basiert auf strengen Hierarchien, mehreren Managementebenen und formalen Regeln. Solche Systeme sind vor allem in Organisationen verbreitet, die keinem Marktbewerb ausgesetzt sind – etwa in Behörden, Universitäten oder Oligopolen. Ein bekanntes Beispiel ist die Führerscheinstelle (im Englischen: Department of Motor Vehicles, DMV), wo selbst einfache Dienstleistungen mit langen Wartezeiten und umständlichen Verfahren verbunden sind.

Bürokratien halten sich besonders in Bereichen, in denen Wettbewerb fehlt oder eingeschränkt ist. Ihre klaren Regeln und Autoritätsstrukturen schaffen zwar Stabilität, doch oft auf Kosten von Tempo und Flexibilität. Für Institutionen wie die Führerscheinstelle oder den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) bleibt die Reform dieser Systeme eine dauerhafte Herausforderung.

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