07 April 2026, 10:35

Bruce Blakeman verliert Millionen für Wahlkampf in New York nach Formalfehler

Screenshot von Paul Gosars Twitter-Profil mit seinem Foto und dem Text "Wir können Wahlbetrug in Arizona nicht dulden".

Bruce Blakeman verliert Millionen für Wahlkampf in New York nach Formalfehler

Der republikanische Gouverneurskandidat Bruce Blakeman wurde von der Gewährung öffentlicher Wahlkampfmittel in New York ausgeschlossen. Die Wahlkampfkommission des Bundesstaates lehnte seinen Antrag ab und bezeichnete ihn als "unvollständig", da Blakeman seinen Kandidaten für das Amt des Vizegouverneurs nicht angegeben hatte. Die Entscheidung löste Vorwürfe der Wahlbeeinflussung von Seiten der Republikaner aus.

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Blakeman, ein 70-jähriger Erstkandidat für das Gouverneursamt, hatte 7 Millionen US-Dollar an staatlichen Zuschüssen beantragt, um die demokratische Amtsinhaberin Kathy Hochul bei der Wahl am 3. November herauszufordern. Die Wahlkampfkommission erklärte Blakemans Unterlagen für unvollständig, weil darin sein Running Mate, der Sheriff des Madison County, Todd Hood, nicht aufgeführt war. Ohne diese Angabe lehnte das Gremium seinen Antrag auf öffentliche Finanzierung ab. Eine Sprecherin von Blakemans Wahlkampfteam, Madison Spanodemos, verurteilte die Entscheidung als von "Korruption" geprägt.

Nach den Regeln der öffentlichen Wahlkampffinanzierung in New York müssen Gouverneurskandidaten mindestens 500.000 US-Dollar von 5.000 Spendern aus dem Bundesstaat aufbringen, um Anspruch auf staatliche Zuschüsse zu haben. Blakemans Team gab an, über 1,6 Millionen US-Dollar an Rücklagen zu verfügen, und hatte die Kommission um die Freigabe von weiteren 1,4 Millionen US-Dollar an öffentlichen Geldern gebeten. Die Ablehnung kostet ihn nun die erhofften 7 Millionen US-Dollar an zusätzlicher Finanzierung.

Ed Cox, Vorsitzender der Republikanischen Partei New Yorks, warf den Demokraten vor, die Wahl durch die Blockade von Blakemans Finanzmitteln zu manipulieren. Unterdessen zeigt eine Umfrage des Siena College, dass Hochul mit 47 Prozent der Stimmen 13 Punkte vor Blakeman (34 Prozent) liegt. Blakeman, der die Unterstützung des früheren Präsidenten Donald Trump genießt, steht nun ohne die erwarteten öffentlichen Gelder vor einer schwierigen Aufgabe.

Die Entscheidung der Kommission lässt Blakeman mit deutlich weniger Ressourcen für seinen Wahlkampf zurück. Er muss sich auf seine bestehenden 1,6 Millionen US-Dollar stützen, während er in den Umfragen hinter Hochul zurückliegt. Von der Ablehnung betroffen sind auch fünf Kandidaten kleinerer Parteien, denen ebenfalls die staatlichen Zuschüsse verweigert wurden.

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