Brigitte Bardot stirbt mit 89: Vom Filmstar zur unangepassten Legende

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Brigitte Bardot, die französische Ikone, die das Frauenbild des 20. Jahrhunderts prägte, ist im Alter von 89 Jahren verstorben. Berühmt für ihre mutigen Auftritte und ihre natürliche Sinnlichkeit, stieg sie in den 1950er-Jahren zum Weltstar auf, bevor sie sich mit nur 39 Jahren aus der Öffentlichkeit zurückzog. Ihre späteren Jahre waren von aktivistischem Engagement und einer Abkehr vom glamourösen Image geprägt, das sie einst definierte.
Ihren späteren Ehemann, den Regisseur Roger Vadim, lernte Bardot bereits mit 14 Jahren kennen. Mit 22 wurde sie durch 'Und Gott schuf die Frau' zum internationalen Star – ein Film, der Konventionen brach und ihre natürliche, unbeschwerte Ausstrahlung in den Mittelpunkt stellte. Diese Rolle machte sie zur Symbolfigur der Befreiung und herausforderte traditionelle Vorstellungen von Weiblichkeit.
Trotz ihres Ruhms wurde Bardot die von ihr geschaffene Figur – B.B. – zunehmend zur Last. Offen sprach sie darüber, dem Druck ihres Ikonenstatus entfliehen zu wollen. 1973, mit 39 Jahren, beendete sie ihre Schauspielkarriere endgültig und widmete sich fortan dem Tierschutz. In ihren späteren Jahren mied sie kosmetische Eingriffe und öffentliche Auftritte, die sie als Mutter, Großmutter oder Urgroßmutter hätten inszenieren können. Stattdessen lebte sie zurückgezogen. 1992 heiratete sie Bernard d’Ormale, eine Persönlichkeit mit Verbindungen zur französischen Rechten, darunter zum 'Front National' von Jean-Marie Le Pen. D’Ormale hatte sich für konservative Anliegen eingesetzt, was Bardot noch weiter von ihrem einstigen rebellischen Image entfernte. Ihre Weigerung, sich anzupassen, setzte sich bis in ihre letzten Jahre fort: Sie lehnte Schönheitsroutinen, Lifting-Behandlungen und die Erwartungen ab, die mit dem Älterwerden in der Öffentlichkeit einhergehen. Stattdessen blieb sie sich selbst treu – ungeschönt und kompromisslos.
Bardots Vermächtnis umfasst Film, Kultur und Aktivismus. Sie hinterlässt ein filmisches Werk, das Weiblichkeit neu definierte, und ein späteres Leben, das sie ganz ihren Überzeugungen widmete. Ihre Entscheidungen – sowohl im Zenit ihrer Karriere als auch im Ruhestand – zeugen von einer konsequenten Haltung: der Verweigerung gegenüber jeder Konvention.
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