Brantner fordert mehr Ukraine-Hilfe und kritisiert Nahost-Politik der Regierung
Finn WolfBrantner fordert mehr Ukraine-Hilfe und kritisiert Nahost-Politik der Regierung
Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, hat zu sofortigem und konkretem Handeln aufgerufen, um die Ukraine zu unterstützen. Gleichzeitig kritisierte sie die Reaktion der Bundesregierung auf die jüngsten diplomatischen Entwicklungen im Nahen Osten.
Brantner forderte neue Militärhilfen, verschärfte Sanktionen sowie finanzielle Unterstützung für den ukrainischen Haushalt. Die Grünen begrüßten mögliche neue G7-Hilfen für das Land. Jede Unterstützung trage dazu bei, den Krieg zu beenden, betonte sie.
Zum Nahen Osten erklärte Brantner, ein dauerhafter Waffenstillstand sei längst überfällig. Zugleich äußerte sie Zweifel an den Details der Vereinbarung zwischen Washington und Teheran. Kritik übte sie auch an Bundeskanzler Friedrich Merz, der den diplomatischen Durchbruch Donald Trumps mit dem Iran gefeiert hatte.
Brantner warnte, das iranische Regime stehe nun stärker da als vor dem Krieg. Ihre Forderungen spiegeln den Kurs der Grünen wider, die auf schärfere Maßnahmen gegenüber der Ukraine drängen. Zudem verlangt die Partei mehr Transparenz bei den Verhandlungen im Nahen Osten. Brantners Äußerungen unterstreichen die Sorgen über sich verschiebende Machtverhältnisse in der Region.






