Brandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Diese Pioniere der Bildung werden ausgezeichnet
Sebastian VoigtBrandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Diese Pioniere der Bildung werden ausgezeichnet
Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle hat die Brandenburgischen Wissenschaftspreise 2026 verliehen. Die Auszeichnungen würdigen herausragende Leistungen in Forschung und Lehre in der gesamten Region. Zu den Preisträgern zählen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Potsdam, der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) sowie der Europa-Universität Viadrina.
Zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen erhielten jeweils 20.000 Euro für ihre Arbeit: Jaya Bharti von der Universität Potsdam wurde für ihre Forschung zu einer nachhaltigen Produktion von Wasserstoffperoxid ausgezeichnet. Die Literaturwissenschaftlerin Jana Weiß von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) erhielt die Ehrung für ihre Studie zu Klassenidentität und sozialen Spaltungen in der Literatur.
Darüber hinaus wurden vier Lehrpreise à 10.000 Euro vergeben. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sicherte sich drei der Auszeichnungen – unter anderem für innovative Programme in Agroforstwirtschaft und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Universität Potsdam erhielt den vierten Lehrpreis für ein Seminar, das wirtschaftliche Themen über Kinderliteratur erschließt.
Ministerin Schüle lobte die Preisträger als „Bildungspioniere, die über die Grenzen ihrer Fächer hinausdenken“. Die Preise unterstreichen Brandenburgs Engagement für interdisziplinäre Forschung und kreative Lehrmethoden.
Die Auszeichnungen feiern sowohl wissenschaftliche Spitzenleistungen als auch pädagogische Innovationen. Die Fördergelder werden weitere Forschungs- und Lehrprojekte in der Region ermöglichen. Die Preisträger verfügen nun über zusätzliche Mittel, um ihre Arbeit in den Bereichen Nachhaltigkeit, Literatur und fächerübergreifende Bildung auszubauen.






