Apple und Intel besiegeln Chip-Deal nach monatelangen Geheimverhandlungen
Finn WolfApple und Intel besiegeln Chip-Deal nach monatelangen Geheimverhandlungen
Apple hat mit Intel eine vorläufige Vereinbarung über die Produktion eines Teils seiner Chips geschlossen. Der Deal kommt nach mehr als einem Jahr Verhandlungen zwischen den beiden Technologieriesen zustande. Intel wird künftig einen Teil der Halbleiter liefern, die in Apples Geräten verbaut werden.
Die Gespräche zwischen Apple und Intel begannen bereits im Mai des vergangenen Jahres, wobei auch Samsung als möglicher Partner im Rennen war. Die Verhandlungen zogen sich über ein Jahr hin und umfassten hochrangige Treffen sowie politische Interventionen. Der damalige US-Präsident Donald Trump soll sich während eines Gesprächs mit Apple-Chef Tim Cook für eine Zusammenarbeit mit Intel eingesetzt haben. Später traf sich der damalige US-Handelsminister Howard Lutnick mit Cook und anderen Führungskräften, um die Partnerschaft voranzutreiben.
Die formelle Vereinbarung wurde in den letzten Monaten finalisiert. Zwar sind die genauen Details noch nicht bekannt, doch steht fest, dass Intel einen Teil der Chips für Apple fertigen wird. Unklar ist jedoch, in welchen konkreten Produkten – etwa iPhones, iPads oder Macs – die von Intel hergestellten Komponenten zum Einsatz kommen werden. Apple liefert jährlich über 200 Millionen iPhones aus, dazu Millionen weiterer Geräte.
Der Deal markiert eine strategische Neuausrichtung in Apples Lieferkettenmanagement und bindet Intel in die Chipproduktion ein. Mit der nun getroffenen Vereinbarung wird Intel damit beginnen, Halbleiter für ausgewählte Apple-Produkte zu liefern. Der genaue Umfang und der Zeitplan der Zusammenarbeit wurden bisher noch nicht veröffentlicht.






