Boeberts Kampf um Epstein-Akten eskaliert – Trump blockiert ihr Wasserprojekt
Charlotte RichterBoeberts Kampf um Epstein-Akten eskaliert – Trump blockiert ihr Wasserprojekt
Die Abgeordnete Lauren Boebert hat ihren Druck auf die Freigabe der Epstein-Akten verstärkt – trotz Widerstand von Präsident Trump. Die Republikanerin aus Colorado, eine von vier Parlamentarierinnen hinter einer Petition für mehr Transparenz, gerät zudem mit Behörden wegen des Arkansas Valley Conduit-Projekts aneinander.
Am Freitag sagte die ehemalige Justizministerin Pam Bondi vor dem Kontroll- und Regierungsreformausschuss des US-Repräsentantenhauses aus. Sie betonte, das Justizministerium habe alle rechtlichen Vorgaben im Fall Epstein vollständig erfüllt. Boebert widersprach umgehend und argumentierte, dass zentrale Dokumente und Zeugenaussagen weiterhin unter Verschluss blieben.
Seit Monaten hinterfragt Boebert Personen, die mit dem Epstein-Skandal in Verbindung stehen, darunter die Clintons, Beamte des Justizministeriums und Vertraute Epsteins. Sie verwies auch auf die Aussage einer ehemaligen Epstein-Opferin, die später als Anwerberin für ihn tätig war. Diese hatte erklärt, Präsident Trump sei nicht verwickelt gewesen – doch das FBI habe sie nie befragt.
Der Konflikt spitzte sich zu, als Boebert ihre Forderung nach den Epstein-Akten nicht zurücknahm. Als Reaktion blockierte Trump mit einem Veto ihr Gesetz zur Finanzierung des Arkansas Valley Conduit, eines entscheidenden Wasserinfrastrukturprojekts für Colorado. Unbeirrt stimmte Boebert mit Ausschussmitgliedern für eine Vorladung Bondis – ein Zeichen für eine vertiefte Untersuchung der Epstein-Akten.
Boebert bleibt entschlossen, die Akten offenzulegen, auch wenn die Spannungen mit dem Weißen Haus wachsen. Das blockierte Conduit-Gesetz und die Vorladung gegen Bondi verdeutlichen die zunehmende Kluft zwischen ihr und der Regierung. Ob weitere Details zum Epstein-Fall ans Licht kommen, hängt vom Ausgang dieser Bemühungen ab.






