31 May 2026, 02:29

Boeberts hartnäckiger Kampf um Epstein-Akten spaltet die Republikaner

Kongressabgeordnete Lauren Boebert will sicherstellen, dass Trump seine 'Versprechen' bezüglich der Epstein-Akten einhält

Boeberts hartnäckiger Kampf um Epstein-Akten spaltet die Republikaner

Die Abgeordnete Lauren Boebert hat ihren Druck auf die Freigabe der Epstein-Akten verstärkt – trotz Widerstand von Präsident Trump. Die Republikanerin aus Colorado, eine von vier Parlamentarierinnen hinter einer Petition für mehr Transparenz, gerät zudem mit Behörden in Konflikt, etwa beim Projekt Arkansas Valley Conduit.

Am Freitag sagte die ehemalige Justizministerin Pam Bondi vor dem Ausschuss für Aufsicht und Regierungsreform des Repräsentantenhauses aus. Sie betonte, das Justizministerium habe im Fall Epstein alle rechtlichen Vorgaben vollständig erfüllt. Boebert widersprach umgehend und argumentierte, dass zentrale Dokumente und Zeugenaussagen weiterhin unter Verschluss blieben.

Seit Monaten hinterfragt Boebert Personen mit Verbindungen zum Epstein-Skandal, darunter die Clintons, Beamte des Justizministeriums und Vertraute Epsteins. Sie verwies auch auf die Aussage einer ehemaligen Epstein-Opferin, die später als Anwerberin für ihn tätig war. Diese hatte erklärt, Präsident Trump sei nicht involviert gewesen – doch das FBI habe sie nie befragt.

Der Streit eskalierte, als Boebert ihre Forderung nach den Epstein-Akten nicht zurücknahm. Als Reaktion blockierte Trump ihr Gesetzesvorhaben zur Finanzierung des Arkansas Valley Conduit, eines entscheidenden Wasserinfrastrukturprojekts für Colorado. Unbeirrt stimmte Boebert mit Ausschussmitgliedern für eine Vorladung Bondis – ein Zeichen für eine vertiefte Untersuchung der Epstein-Ermittlungen.

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Boebert bleibt hartnäckig in ihrem Kampf um die Akten, auch wenn die Spannungen mit dem Weißen Haus wachsen. Das gestoppte Leitungsprojekt und die Vorladung gegen Bondi vertiefen die Gräben zur Regierung. Ob ihre Bemühungen weitere Details im Epstein-Fall ans Licht bringen, wird sich zeigen.

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