30 May 2026, 10:02

Betrügerische Bußgeld-Forderungen erschüttern Besitzer von Mini-PV-Anlagen bundesweit

Strafe für Balkon-Kraftwerk? Bundesnetzagentur warnt vor Betrug

Betrügerische Bußgeld-Forderungen erschüttern Besitzer von Mini-PV-Anlagen bundesweit

Betrügerische Schreiben zielen auf Besitzer kleiner Balkon-Solaranlagen in ganz Deutschland ab

In den gefälschten Schreiben wird die sofortige Zahlung eines Bußgelds in Höhe von 41,60 Euro gefordert – bei Ignorieren drohen demnach noch höhere Strafen. Behörden haben den Betrug inzwischen bestätigt und empfehlen den Empfängern, aktiv zu werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die falschen Briefe geben vor, von der Bundesnetzagentur zu stammen. Den Empfängern wird vorgeworfen, ihre Photovoltaik-(PV)-Minianlagen nicht im Marktstammdatenregister angemeldet zu haben. Es wird eine Strafe von 41,60 Euro verlangt, mit der Warnung, dass bei Nichtzahlung innerhalb von 14 Tagen ein Bußgeld von 208 Euro fällig werde.

Tatsächlich sind jedoch Absenderadresse und Kontaktdaten falsch. Die Bundesnetzagentur hat bestätigt, dass es sich um Fälschungen handelt, und rät, die Forderungen zu ignorieren. Zwar ist es richtig, dass Balkon-Solaranlagen innerhalb eines Monats nach Installation registriert werden müssen – doch die Betrüger nutzen diese gesetzliche Pflicht aus, um Besitzer unter Druck zu setzen.

Die Behörde betont, dass Empfänger solcher Schreiben diese bei der Polizei anzeigen sollten. Zudem wies sie darauf hin, dass offizielle Schreiben niemals auf diese Weise sofortige Zahlungen anfordern würden.

Besitzer von Balkon-Solaranlagen müssen die Meldepflicht dennoch einhalten, um echte Strafen zu vermeiden. Die gefälschten Briefe sind jedoch Teil einer Betrugsmasche, die durch Einschüchterung Geld erpressen soll. Die Bundesnetzagentur beobachtet die Lage weiter und warnt vor weiteren Betrugsversuchen.

Quelle