24 May 2026, 15:04

Australien verschärft Krypto-Regeln: Binance führt strengere Geldwäschekontrollen ein

Binance Australia fügt ab Juli 1 neue Regel für Kryptowährungstransfers hinzu

Australien verschärft Krypto-Regeln: Binance führt strengere Geldwäschekontrollen ein

Australien verschärft seine Geldwäschebestimmungen für Kryptowährungsdienste – die neuen Vorgaben treten am 1. Juli 2026 in Kraft. Binance Australia hat bereits Anpassungen seiner Plattform angekündigt: Nutzer müssen künftig zusätzliche Angaben für Ein- und Auszahlungen machen.

Ab dem 1. Juli 2026 verlangt Binance Australia bei allen Krypto-Einzahlungen die Angabe von Absenderdaten, darunter der vollständige Name, das Land und die Stadt des Senders. Fehlen diese Informationen, können Transaktionen verzögert, abgelehnt oder sogar zurücküberwiesen werden.

Auch bei Auszahlungen werden künftig mehr Daten erforderlich sein. Nutzer müssen vor der Überweisung den vollständigen Namen des Empfängers sowie dessen Land und Stadt oder Ortschaft angeben. Sobald die neuen Regeln greifen, wird die Plattform die Nutzer auffordern, sich erneut einzuloggen.

Die Änderungen sind Teil der umfassenden Bemühungen Australiens, die Geldwäscheprävention im Bereich virtueller Vermögenswerte zu stärken. Die Vorschriften gelten ausschließlich für australische Nutzer und entsprechen den lokalen Finanzregularien.

Für Binance-Australia-Kunden bedeutet dies, dass sie sich auf zusätzliche Schritte beim Transfer von Kryptowerten einstellen müssen. Fehlende Angaben können Transaktionen behindern, während die Einhaltung der Regeln für einen reibungsloseren Ablauf sorgt. Die Anpassungen spiegeln die zunehmende Überwachung von Digital-Asset-Transfers nach australischem Recht wider.

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