26 April 2026, 05:01

Ashevilles Obdachlosenkrise verschärft sich nach Hurrikan Helene und Wohnungsmangel

Schwarz-weiß-Zeichnung einer Stadtlandschaft mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen und einem Hügel im Hintergrund, beschriftet mit "New York State Penitentiary" unten.

Ashevilles Obdachlosenkrise verschärft sich nach Hurrikan Helene und Wohnungsmangel

Asheville in North Carolina kämpft mit wachsender Obdachlosigkeit

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Die Stadt Asheville im US-Bundesstaat North Carolina mit ihren 95.000 Einwohnern sieht sich einer immer größeren Obdachlosenkrise gegenüber. Von 2023 auf 2024 stieg die Zahl der Betroffenen um 9 Prozent. Nach offiziellen Angaben leben in diesem Jahr allein 824 Menschen ohne sicheren Wohnraum.

Der Anstieg der Obdachlosigkeit hängt mit den Folgen von Hurrikan Helene zusammen, der die Region 2024 traf. Der Sturm verschärfte die Wohnungsnot vieler Anwohner. Als Reaktion weitete das städtische Team für Ressourcen und Bürgerbeteiligung seine Hilfsmaßnahmen aus. Zu dieser Gruppe gehören speziell geschulte Mitarbeiter der Feuerwehr Asheville, die obdachlose Menschen mit lokalen Unterstützungsangeboten vernetzen.

Unterdessen führte die Polizei Asheville den Downtown-Plan ein, um die Sicherheit in der Innenstadt zu erhöhen. Im Rahmen der Initiative wurden die Streifen in der City verdoppelt. Dennoch bleibt die Behörde unterbesetzt und arbeitet derzeit nur mit 60 Prozent der notwendigen Personalkapazität.

Auf Landesebene erhielt North Carolina im April 2024 einen Wohnungsbau-Hilfsfonds in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar. Die Mittel, die noch unter der Regierung von Donald Trump bewilligt wurden, sollen dem Wohnraummangel entgegenwirken. Dennoch gibt es Kritik: Der republikanische Kandidat für den US-Senat, Michael Whatley, verurteilte kürzlich das Krisenmanagement Ashevilles nach Hurrikan Helene.

Die Stadt steht nun vor der Herausforderung, 824 obdachlose Menschen zu unterstützen – bei gleichzeitig begrenzten Polizeiressourcen. Zwar könnte die Bundesförderung etwas Entlastung bringen, doch die lokalen Verantwortlichen müssen sowohl kurzfristige Nothilfe als auch langfristige Lösungen vorantreiben. Die Folgen von Hurrikan Helene prägen weiterhin Ashevilles Umgang mit der Wohnungsnot.

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