27 April 2026, 18:04

Aldi Süd streicht 1.250 Stellen – IT-Abteilung besonders betroffen

Eine Liniengrafik, die die Beschäftigungsquote in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Aldi Süd streicht 1.250 Stellen – IT-Abteilung besonders betroffen

Aldi Süd kündigt Abbau von 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr an

Der Großteil der Stellenstreichungen betrifft die Digitalabteilung Aldi DX, die erst vor wenigen Monaten gegründet wurde, um die IT-Systeme des Unternehmens zu modernisieren. Zwangsentlassungen soll es nicht geben – stattdessen werden freiwillige Abfindungsprogramme angeboten.

Die Supermarktkette hatte Aldi DX im November 2024 ins Leben gerufen, um im Rahmen des Projekts AHEAD ein standardisiertes, globales IT-Netzwerk aufzubauen. Auf ihrem Höhepunkt beschäftigte die IT-Sparte über 4.000 Mitarbeiter. Nun sollen mehr als 1.000 dieser Stellen wegfallen, da das Unternehmen zunehmend auf Outsourcing setzt.

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Von den Kürzungen betroffen ist auch Aldi International Services, die in Salzburg ansässige Einkaufsabteilung der Gruppe. Diese Division steuert grenzüberschreitende Funktionen für die internationalen Aktivitäten von Aldi Süd.

Der indische IT-Dienstleister Tata Consultancy Services (TCS) wird seine Zusammenarbeit mit Aldi Süd weiter ausbauen. Ziel der Partnerschaft ist es, die Technologiestrukturen des Händlers zu straffen und zu modernisieren. Künftig wird Aldi Süd weniger auf interne IT-Fachkräfte setzen und stattdessen mehr Aufgaben an externe Anbieter auslagern.

Die Umstrukturierung markiert einen grundlegenden Wandel in der Technologiestrategie von Aldi Süd. Durch die Verringerung der eigenen IT-Belegschaft wird das Unternehmen stärker auf externes Know-how zurückgreifen. Betroffenen Mitarbeitern wird die Möglichkeit geboten, das Unternehmen mit einer Abfindung zu verlassen – Zwangsentlassungen sollen vermieden werden.

Quelle