Alberto Coutinho stirbt bei Autounfall in Newark – ein Leben für Politik und Gemeinschaft
Charlotte RichterAlberto Coutinho stirbt bei Autounfall in Newark – ein Leben für Politik und Gemeinschaft
Alberto Coutinho, ein ehemaliger Politiker aus New Jersey, ist bei einem Autounfall in Newark ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen an der Kreuzung von McCarter Highway und South Street. Politiker aus dem gesamten Bundesstaat würdigten seinen jahrzehntelangen Einsatz im öffentlichen Dienst und sein Engagement für die Gemeinschaft.
Coutinho betrat 1997 die politische Bühne, als er in die Legislative von New Jersey einzog. 2008 kehrte er in die Versammlung zurück und vertrat dort bis 2013 den 29. Legislativbezirk. Seine Karriere endete, nachdem er sich wegen Veruntreuung von Geldern der Familienstiftung schuldig bekannt und von seinem Amt zurückgetreten war.
Sein Wirken beschränkte sich jedoch nicht auf die Politik. Newarks Bürgermeister Ras Baraka hob Coutinhos Bemühungen um die Schaffung von Arbeitsplätzen, den Ausbau von Freizeiteinrichtungen und die Reform von Programmen zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt hervor. Joseph DiVincenzo, der County Executive von Essex, erinnerte an sein Engagement für Jugendfußball und Gemeinschaftsprojekte. Der Stadtrat des East Ward, Michael Silva, bezeichnete Coutinho als treibende Kraft hinter wichtigen Entwicklungen in der Region.
Das jährliche Portuguese Day Festival in Newark, eine Feier des lokalen Kulturerbes, wurde von Coutinhos Familie ins Leben gerufen. Sein Tod löste Würdigungen prominenter Persönlichkeiten aus, darunter des demokratischen Senators Cory Booker, der ihn als großen Führer und Freund beschrieb.
Der Unfall geschah gegen 7:30 Uhr am Sonntagmorgen. Coutinhos Vermächtnis umfasst sowohl politische Erfolge als auch gemeinnützige Initiativen, die Newark geprägt haben. Sein Einfluss auf die lokale Entwicklung, Jugendprogramme und kulturelle Veranstaltungen bleibt weithin anerkannt.






