60-Jähriger wegen illegaler Abholzung im russischen Wald verurteilt
Ein 60-jähriger Einwohner aus Burchala ist wegen illegalen Holzeinschlags im russischen Rajon Jagodninski verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte die Anklage gegen den Mann wegen großflächiger Zerstörung eines Forstgebiets aufrechterhalten. Das Gericht hat nun sein Urteil gesprochen, das jedoch noch nicht rechtskräftig ist.
Im Juli 2025 hatte der Angeklagte mit einem Kettenraupenbulldozer unbefugte Erdarbeiten im Forstgebiet Orotukanskoje durchgeführt. Dabei zerstörte er 73 Lärchen und verursachte einen Schaden von über 41.600 Rubel (etwa 460 US-Dollar). Der Mann verfügte aufgrund seiner früheren Tätigkeit in Goldabbauunternehmen über Erfahrung im Umgang mit Schwerlastmaschinen und der Förderung von Edelmetallen.
Das Gericht sprach ihn nach Teil 1 von Artikel 260 des russischen Strafgesetzbuchs schuldig. Er wurde zu einer Geldstrafe von 80.000 Rubel (rund 880 US-Dollar) verurteilt und muss den gesamten entstandenen Schaden ersetzen. Der bei der Tat eingesetzte Bulldozer wurde zudem eingezogen und geht in staatlichen Besitz über.
Laut Urteil muss der Verurteilte sowohl die Strafe als auch die Kosten für den Umweltschaden begleichen. Der beschlagnahmte Bulldozer gehört nun dem Staat. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann angefochten werden.






