30 Jahre Haft für nigerianischen Betrüger nach Millionen-Enteignung
Julian Hartmann30 Jahre Haft für nigerianischen Betrüger nach Millionen-Enteignung
Ein Hochgericht des Bundesstaates Lagos hat Olumuyiwa Teniola Idowu wegen Betrugs zu 30 Jahren Haft verurteilt. Die Verurteilung erfolgt im Zusammenhang mit seiner Beteiligung an einer Masche, durch die ein ausländischer Kunde um 62.500 US-Dollar und 36.020 Euro betrogen wurde. Die Wirtschaftsfahndungsbehörde Nigerias (Economic and Financial Crimes Commission, EFCC) bestätigte das Urteil nach einem vollständigen Prozess.
Idowu und sein Unternehmen, Tennyvans Nigeria Limited, sahen sich einer sechs Punkte umfassenden Anklage wegen Diebstahls und unterlassener Vermögensdeklaration gegenüber. Er wurde erstmals am 27. November 2024 vor Gericht gestellt, wo er sich für nicht schuldig erklärte, woraufhin es zum Prozess kam.
Das Gericht sprach ihn des betrügerischen Veruntreuens von Geldern schuldig, die für den Kauf von Industrieausrüstung und Fahrzeugen bestimmt waren. Das Strafmaß umfasst fünf Jahre Haft für jeden der ersten vier Anklagepunkte, wobei alle Strafen gleichzeitig verbüßt werden. Für die Anklagepunkte fünf und sechs erhielt er jeweils fünf weitere Jahre, wobei alternativ eine Geldstrafe von einer Million Naira pro Vorwurf möglich war.
Neben der Haftstrafe ordnete der Richter an, dass Idowu dem Opfer innerhalb von sechs Monaten 62.500 US-Dollar und 36.020 Euro zurückerstatten muss. Nach der Urteilsverkündung wurde er in das Korrektionszentrum Ikoyi überstellt.
Der Fall endet mit Idowus Verurteilung und einer strengen Rückzahlungsauflage. Die Ermittlungen der EFCC führten zu einer 30-jährigen Haftstrafe, während finanzielle Sanktionen die Entscheidung des Gerichts unterstreichen. Der Angeklagte bleibt bis zu weiteren rechtlichen Schritten in Haft.






