17 June 2026, 19:47

25 Jahre Haft für Sam Bankman-Fried: Gericht bestätigt FTX-Urteil endgültig

Sam Bankman-Fried möchte ein neues Token einführen, um FTX-Opfer zu entschädigen, aber kann es klappen?

25 Jahre Haft für Sam Bankman-Fried: Gericht bestätigt FTX-Urteil endgültig

Ein US-Berufungsgericht bestätigte am 12. Juni 2026 das 25-jährige Gefängnisurteil gegen Sam Bankman-Fried. Die Entscheidung festigt die rechtlichen Hürden, die ihm die Führung von Unternehmen oder die Gründung neuer Projekte unmöglich machen. Medienberichten zufolge hegt er jedoch weiterhin die Hoffnung, durch ein Token die Opfer des FTX-Zusammenbruchs entschädigen zu können.

Bankman-Frieds Strafe bleibt nach der jüngsten Berufungsverhandlung unverändert. Das Urteil schränkt seine Möglichkeiten ein, aus dem Gefängnis heraus Firmen zu leiten, Gelder einzusammeln oder Initiativen zu starten. Dennoch soll er persönlich an einer Rückzahlungslösung auf Token-Basis interessiert sein.

Bisher gibt es kein bestätigtes Token-Projekt, das mit ihm in Verbindung steht. Etwaige Entschädigungen für die Geschädigten erfolgen weiterhin über die offiziellen Insolvenzverfahren und Gläubigervereinbarungen. Angesichts des Ausmaßes des FTX-Kollapses stoßen Diskussionen über Rückzahlungen oder neue Tokens auf großes öffentliches Interesse.

Die Entscheidung des Berufungsgerichts besiegelt, dass Bankman-Fried für Jahrzehnte hinter Gittern bleibt. Seine angeblichen Pläne für ein Token stellen weder ein tragfähiges Konzept noch ein konkretes Produkt dar. Über die Entschädigung der Opfer entscheiden allein die rechtlichen Rahmenbedingungen – und nicht Ideen aus der Gefängniszelle.

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