18 June 2026, 10:24

17 Parteien kämpfen um Sitze bei Russlands Dumawahl im September

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17 Parteien kämpfen um Sitze bei Russlands Dumawahl im September

17 Parteien treten bei Russlands Dumawahl im September an

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Der Wahlkampf für die Wahlen zur Staatsduma im September läuft bereits auf Hochtouren – mit strengen Fristen für die Registrierung und Vorbereitung. Die Zentrale Wahlkommission (ZWK) hat die wichtigsten Schritte und mögliche Herausforderungen im Vorfeld der Abstimmung skizziert.

Die Parteien müssen ihre Bundeslisten mit Kandidaten zwischen dem 6. Juli und 5. August bei der ZWK einreichen. Die endgültige Frist für alle Kandidaturen endet am 16. August. Zwölf der antretenden Parteien sind aufgrund ihrer aktuellen parlamentarischen Vertretung oder ihres Wahlstatus von der Sammlung von Unterstützerunterschriften befreit.

ZWK-Chefin Ella Pamfilowa äußerte sich zur Stimmung in der Bevölkerung während des Wahlkampfs. Sie verwies auf weitverbreitete Wahlmüdigkeit und Politikverdrossenheit unter den Bürgern. Zudem warnte sie vor möglichen Störungen im Internet und bei der Kommunikation in einigen Regionen, die den Wahlprozess beeinträchtigen könnten.

Die Wahlkommission bestätigte ihre Bereitschaft, sowohl die klassische Präsenzwahl als auch die elektronische Fernwahl (e-Voting) zu unterstützen. Es gibt Vorkehrungen, um die Abstimmung selbst bei instabilen Netzwerkbedingungen zu ermöglichen. Der offizielle Wahltag bleibt der 20. September, wobei die Bewohner der Region Primorje jedoch bereits vom 18. bis 20. September ihre Stimmen abgeben – parallel zur Wahl der regionalen Gesetzgebenden Versammlung.

Bei der Wahl werden 17 Parteien antreten, die Registrierung schließt Mitte August. Die Stimmabgabe findet bundesweit am 20. September statt, in Primorje ist die Wahl über drei Tage ausgestreckt. Die ZWK hat sich zu logistischen Fragen geäußert, darunter mögliche technische Probleme und die Mobilisierung der Wähler.

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