Zwei Richter kämpfen um einen Sitz am Obersten Gerichtshof Washingtons
Julian HartmannZwei Richter kämpfen um einen Sitz am Obersten Gerichtshof Washingtons
Zwei Richter, Ian Birk und Sean O’Donnell, konkurrieren um einen freien Posten am Obersten Gerichtshof des Bundesstaates Washington. Das Rennen hat bereits im Vorfeld der allgemeinen Wahl beträchtliche Aufmerksamkeit erregt. Da keine Vorwahl nötig ist, müssen beide Kandidaten insgesamt rund 37.000 Dollar an Spenden zurückerstatten.
Da sich nur zwei Bewerber für die Position beworben haben, entfällt die Vorwahl. Das bedeutet, dass alle bis zum Stichtag gesammelten Wahlkampfgelder zurückgegeben werden müssen. Ian Birk hat bereits 24.200 Dollar aus zwölf Spenden erstattet, während Sean O’Donnell fast 13.000 Dollar an seine Unterstützer zurücküberwiesen hat.
Beide Kandidaten haben bei der Spendensammlung beachtliche Erfolge erzielt. Birk führt mit über 293.000 Dollar – die höchste Summe unter allen richterlichen Kandidaten in diesem Jahr. O’Donnell hat etwa 206.000 Dollar eingesammelt und liegt damit auf Platz vier der Spendenstatistik für solche Wahlen.
Auch Unterstützerempfehlungen spielen eine zentrale Rolle. Zu Birks Befürwortern zählen Generalstaatsanwalt Nick Brown, der ehemalige Gouverneur Jay Inslee und der Abgeordnete des Bundesstaates, Joe Fitzgibbon. O’Donnell wird von den US-Abgeordneten Adam Smith und Marilyn Strickland sowie dem ehemaligen Bürgermeister von Seattle, Bruce Harrell, unterstützt.
Das Rennen um den Sitz am Obersten Gerichtshof Washingtons wird voraussichtlich ein zentraler Punkt bei der allgemeinen Wahl sein. Beide Kandidaten haben die Spenden wie vorgeschrieben zurückerstattet. Ihre Spendensammlungen und Unterstützerempfehlungen unterstreichen den wettbewerbsintensiven Charakter des Wahlkampfs.






