Zukunft von CUSMA ungewiss: USA, Kanada und Mexiko uneins über Verlängerung
Julian HartmannZukunft von CUSMA ungewiss: USA, Kanada und Mexiko uneins über Verlängerung
Die Zukunft des kontinentalen Handelsabkommens CUSMA ist derzeit ungewiss. Die USA, Kanada und Mexiko sind uneins über dessen Verlängerung, während wichtige Fristen näher rücken. Die Spannungen haben zugenommen, da jede Seite auf ihrer eigenen Position zur zeitlichen Ausgestaltung des Abkommens beharrt.
Aktuell unterliegt CUSMA einer verpflichtenden Überprüfung. Die USA haben signalisiert, dass sie den Stichtag am 1. Juli zur Abschluss des Verfahrens voraussichtlich verpassen werden. Sollte dieser Termin verstrichen, würde eine jährliche, sich automatisch verlängernde Prüfphase in Kraft treten – die bis zu zehn Jahre dauern könnte.
Kanada und Mexiko haben stattdessen eine 16-jährige Verlängerung des Abkommens vorgeschlagen. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte CUSMA in der Vergangenheit bereits als irrelevant abgetan. Nun droht er, das Abkommen sofort auslaufen zu lassen, statt es zu unterzeichnen.
Die Uneinigkeit lässt das Handelsabkommen in der Schwebe. Ohne eine Einigung werden die jährlichen Überprüfungen beginnen und die Unsicherheit verlängern. Die Positionen der drei Länder bleiben unverändert – ein Kompromiss ist vorerst nicht in Sicht.






