Wuppertals Parteien streiten über Schutzmaßnahmen für das historische Wupperwehr
Charlotte RichterWuppertals Parteien streiten über Schutzmaßnahmen für das historische Wupperwehr
Sowohl CDU als auch SPD in Wuppertal sind sich einig, dass das historische Wupperwehr und seine natürliche Umgebung geschützt werden müssen. Die SPD hat strengere Maßnahmen zum Schutz des Standorts in Wipperkotten vorgeschlagen. Die CDU hingegen äußert Bedenken hinsichtlich des Umfangs und der Praxistauglichkeit des Vorhabens.
Die SPD setzt sich für einen verstärkten Schutz des Wupperwehrs ein. Ihr Antrag sieht unter anderem den Einsatz größerer Polizeieinheiten in dem Gebiet vor. Die CDU argumentiert, dass diese Schritte weit über das vernünftige Maß hinausgingen.
Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, erklärte, dem SPD-Antrag fehle es an Verhältnismäßigkeit. Die vorgeschlagenen Maßnahmen bezeichnete sie als unpraktikabel und unrealistisch. Die Partei werde den Antrag in seiner aktuellen Form ablehnen.
Die CDU befürwortet stattdessen alternative Ansätze zum Schutz des Wehrs, darunter häufigere Streifen und eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit. Zudem setzt sie sich für die direkte Ansprache von Besuchern und Aufklärungsarbeit zum Erhalt des Standorts ein. Die Partei erwartet, dass die Stadtverwaltung den SPD-Antrag zunächst prüft, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden.
Trotz der unterschiedlichen Positionen teilen beide Parteien das Ziel, das historische Wehr und seine natürliche Umgebung zu bewahren. Wacker äußerte die Hoffnung auf einen realistischen Kompromiss, der Schutz und Praktikabilität in Einklang bringt.
Die CDU wird den SPD-Antrag in der vorliegenden Form nicht unterstützen. Stattdessen schlägt sie ein Konzept vor, das auf Streifen, Aufklärung und Besucherdialog setzt. Die Bewertung durch die Stadtverwaltung wird für die nächsten Schritte eine zentrale Rolle spielen.






