WM-Fieber: Wenn Fans mit Wetten und Gebeten um den Sieg kämpfen
Die FIFA-Weltmeisterschaft hat eine Welle an Wetten und ungewöhnlichen Traditionen unter den Fans ausgelöst. Bei jedem Spiel werden mehr als drei Dutzend Wetten abgeschlossen, und manche greifen sogar zum Gebet, um das Ergebnis zu beeinflussen. Doch diese Bemühungen sind nicht immer von Erfolg gekrönt.
Beim Eröffnungsspiel Deutschlands gegen Curaçao wurde ein Kind dafür bezahlt, für einen Sieg zu beten. Viele glauben, dass ein reines Herz nötig ist, damit solche Gebete wirken. Doch die Geschichte zeigt: Religiöse Nationen haben den WM-Titel noch nie geholt.
Auch am Arbeitsplatz hat das Wetten Einzug gehalten. Halle 4 verwandelte sich während des Turniers in eine improvisierte Wettannahmestelle. Kollegen setzen Essen, Sprit oder sogar Reifen auf den Spielausgang. Die Begeisterung ist so groß, dass niemand Urlaub nimmt.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat klargestellt, dass er die „Beiträge“ von Wetten oder Gebeten für Siege nicht anerkennt. Frankreichs Franck Ribéry bewies einst, dass Gebete allein keinen Sieg garantieren.
Trotz der Flut an Wetten und spirituellen Versuchen bleiben die Ergebnisse ungewiss. Der DFB hält an seiner Haltung fest, diese Praktiken zu ignorieren. Die Fans jedoch setzen weiterhin ihre Einsätze – und ihre Hoffnungen – auf jedes Spiel.
