19 June 2026, 06:24

Wien stoppt kostümierte Ticketverkäufer in Top-Touristenlagen bis Juni

Wien Mozart-Verkauf: €700 Bußgeld ab Juli

Wien stoppt kostümierte Ticketverkäufer in Top-Touristenlagen bis Juni

Wien verbietet kostümierte Ticketverkäufer in zentralen Touristenbereichen bis Ende Juni

Das Verbot betrifft den Stephansplatz, die Kärntner Straße, den Herbert-von-Karajan-Platz und den Graben. Als Hauptgründe für die Entscheidung nennen die Behörden Sicherheitsbedenken sowie wiederholte Beschwerden.

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Die Maßnahme folgt auf zahlreiche Berichte über aggressives Verhalten und Verstöße der Händler. Pfarrvikar Toni Faber bestätigte, dass Kirchenmitarbeiter Belästigungen und Drohungen ausgesetzt waren. Bezirksvorsteher Markus Figl unterstützte das Verbot und verwies auf die Gefahren durch Menschenansammlungen in der Nähe des Stephansdoms.

Ulli Sima, Wiener Planungsstadträtin, bezeichnete die am stärksten betroffenen Zonen für die Einschränkung. Ab Juli werden Kontrollen durchgeführt, und Verkäufer in Kostümen, die sich in den gesperrten Bereichen aufhalten, müssen mit Strafen von etwa 700 Euro rechnen. Die Schnelleinsatzgruppe wird die erste Phase des Verbots überwachen.

2025 stellten Prüfer bei 26 Kontrollen im ersten Bezirk unter 303 Händlern 136 Verstöße fest. Diese Vorfälle unterstrichen die Notwendigkeit strengerer Regulierungen.

Ziel des Verbots ist es, Störungen zu verringern und die Sicherheit in stark frequentierten Touristenorten zu erhöhen. Inspektoren werden die Einhaltung überwachen, und bei Zuwiderhandlungen drohen Bußgelder. Die Maßnahme ist Teil der laufenden Bemühungen, auf öffentliche Bedenken hinsichtlich des Verhaltens der Verkäufer zu reagieren.

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