Wie Cleverly-CEO Philipp Grassinger Karriere und Leidenschaft vereint
Sebastian VoigtWie Cleverly-CEO Philipp Grassinger Karriere und Leidenschaft vereint
Philipp Grassinger, CEO und Mitgründer des Nachhilfe-Startups Cleverly, vereint eine anspruchsvolle Karriere mit einem erfüllten Privatleben. Sein Umgang mit Arbeit und Freizeit zeugt von Kreativität, Neugierde und einer bodenständigen Einstellung. Ob auf alten Motorrädern unterwegs oder in Diskussionen über deutsche Grammatik – seine Interessen sind so vielfältig wie seine Ziele.
Sein beruflicher Erfolg gründet auf einer Mischung aus Positivität, Einfallsreichtum und dem Wissen, wann man um Hilfe bitten muss. Als prägenden Einfluss nennt er die Biografie von Rafael Nadal, dessen Widerstandskraft und Bescheidenheit er bewundert. Abseits der Arbeit entspannt er sich beim Kochen oder beim Sport mit Freunden.
Sein Geschmack tendiert zu Schlichtheit und Praktikabilität: Er bevorzugt Nachtzüge gegenüber Flügen, ein Zelt statt Luxushotels und starken italienischen Kaffee statt Tee. Der selbsternannte „schlechte Schwimmer“ meidet Schwimmbäder, genießt aber die Freiheit auf seiner alten Yamaha SR500 – einem Fortbewegungsmittel, das er einst als unbequem abtat.
Beim Essen hat Grassinger klare Vorlieben. Er besteht darauf, dass Nutella im Deutschen das Nutella heißen muss, und isst es am liebsten mit Butter. Würde er einen Erstbesucher in Berlin begleiten, führte er ihn ins Otto an der Oderberger Straße – für österreichische-deutsche Gerichte mit regionalen Zutaten.
Trotz seines vollen Terminkalenders findet er Zeit zum Lesen, aktuell Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig. Zudem träumt er davon, Italienisch zu lernen und Programmieren zu beherrschen, auch wenn er noch nicht begonnen hat. Wäre Geld keine Frage, würde er sich zunächst Zeit verschaffen, um seinen Interessen nachzugehen, und die Zukunft seiner Familie sichern.
Macht, so findet er, sei in den falschen Händen beängstigend. Müsste er sich von Startups verabschieden, würde er über eine Ausbildung zum Tischler nachdenken – aus Sehnsucht nach handfesterer Arbeit. Selbst seine verspielte Seite kommt zum Vorschein: Als Käfer würde er davonfliegen, um neue Orte zu entdecken.
Grassinger beschreibt sich als gesund und dankbar für seine Beziehungen, gibt aber zu, unter Arbeitsstress und globaler Unsicherheit zu leiden. Seine Mischung aus Ehrgeiz, Eigenheiten und geerdeten Werten prägt sowohl seine Führung als auch sein Privatleben. Derzeit konzentriert er sich darauf, Cleverly weiterzuentwickeln – ohne dabei die Dinge zu vernachlässigen, die ihm Freude bereiten.






