Weihnachtsgottesdienst der Royals: Beatrice und Eugenie ohne ihren Vater Prinz Andrew

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Ein geschmückter Weihnachtsbaum mit darunter platzierten Menschenstatuen auf einem Tisch.

Königlicher Weihnachtsgottesdienst mit Andrews Töchtern - Weihnachtsgottesdienst der Royals: Beatrice und Eugenie ohne ihren Vater Prinz Andrew

Die britische Königsfamilie versammelte sich zum traditionellen Weihnachtsgottesdienst in der Kirche St. Mary Magdalene in Sandringham. Hunderte Schaulustige säumten den Weg und begrüßten die Royals mit Lächeln und Winken. In diesem Jahr zog die Veranstaltung besondere Aufmerksamkeit auf sich – nicht nur wegen der Abwesenheit von Prinz Andrew, sondern auch durch die Anwesenheit seiner Töchter, Prinzessin Beatrice und Eugenie.

König Charles III. und Königin Camilla führten die Familie beim diesjährigen Weihnachtsgottesdienst an. Auch Prinzessin Kate, die sich von einer kürzlichen Operation erholt, nahm teil, begleitet von Prinzessin Charlotte. Am Vorabend hatte ein herzerwärmendes Video die Runde gemacht, das Kate beim Klavierspielen mit ihrer Tochter zeigte.

Wie nach alter, von der Familie gepflegter deutscher Tradition wurden die Geschenke bereits am Heiligabend ausgetauscht. Später am Tag sollte die alljährliche Weihnachtsansprache des Königs ausgestrahlt werden. Medien hatten im Vorfeld spekuliert, ob Beatrice und Eugenie auftauchen würden – angesichts der anhaltenden Kontroversen um ihren Vater. Prinz Andrew blieb den Feierlichkeiten fern. Seine Ausgrenzung folgt auf seine Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sowie die außergerichtliche Einigung von 2022 mit Virginia Giuffre, die ihn der sexuellen Nötigung im Jahr 2001 beschuldigt hatte. Erst kürzlich hatte die Londoner Polizei ihre Ermittlungen eingestellt, mit der Begründung, es gebe keine ausreichenden Beweise für ein strafbares Verhalten. Bereits im Oktober 2025 hatte König Charles III. Andrew offiziell sämtliche königlichen Schirmherrschaften, militärische Ränge und Ehrenämter entzogen. Trotz des Skandals nahmen Beatrice und Eugenie – die mit den Vorwürfen in keiner direkten Verbindung stehen – am Gottesdienst teil. Ihre Anwesenheit markierte einen stillen, aber bedeutenden Moment angesichts der anhaltenden Folgen der Epstein-Affäre für ihren Vater.

Der Gottesdienst in Sandringham verlief wie gewohnt, und die Royals hielten an ihren öffentlichen Traditionen fest. Die anhaltende Ausgrenzung Andrews unterstreicht die langfristigen Auswirkungen des Epstein-Skandals auf die Monarchie. Gleichzeitig zeigt die Teilnahme von Beatrice und Eugenie, dass sie weiterhin einen Platz im öffentlichen Leben der Familie einnehmen.

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