25 April 2026, 06:42

Warum Elvira Nabiullina ihre berühmte Brosche nicht mehr trägt

Alte russische Banknote mit einem zentralen Adler mit ausgebreiteten Flügeln und nach vorne gerichtetem Kopf, umgeben von fettem Text und einem dekorativen Rahmen, mit sichtbaren Denominationen.

Warum Elvira Nabiullina ihre berühmte Brosche nicht mehr trägt

Elvira Nabiullina, die Gouverneurin der russischen Zentralbank, hat kürzlich an einer Pressekonferenz teilgenommen – diesmal ohne ihre sonst übliche Brosche. Das Accessoire, das einst als Signal für ihre wirtschaftliche Einschätzung galt, fehlt seit 2022. Ihr jüngster Auftritt folgte auf eine Leitzinssenkung der Bank von Russland.

Vor 2022 trug Nabiullina bei Pressekonferenzen regelmäßig auffällige Broschen, deren Design oft die Haltung der Zentralbank zur wirtschaftlichen Lage widerspiegelte. Ihr erstes Schmuckstück, eine Matrjoschka aus dem Kunsthandwerksdorf Newjaschino, debütierte im März 2020 – zu einer Zeit, als der Rubel stark an Wert verlor.

In diesem Jahr zeigte sie sich erneut ohne Brosche. Auf die Frage, ob das Accessoire 2023 zurückkehren werde, antwortete Nabiullina: "Die Zeit ist noch nicht reif." Zugleich räumte sie ein, unsicher zu sein, ob sie es überhaupt jemals wieder tragen werde.

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Die jüngste Pressekonferenz fand kurz nach der Entscheidung des Direktoriums der Bank von Russland statt, den Leitzins zu senken. Am 24. April reduzierte die Notenbank ihn um 50 Basispunkte auf nun 14,5 Prozent pro Jahr.

Nabiullinas Brosche bleibt verschwunden – und lässt Beobachter ohne das gewohnte Symbol über die wirtschaftliche Perspektive der Zentralbank rätseln. Die aktuelle Zinssenkung markiert zwar einen Kurswechsel in der Geldpolitik, doch die Rückkehr des Accessoires bleibt ungewiss.

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