Waldschlößchenbrücke: Endgültige Entscheidung nach jahrzehntelangem Streit

Entscheidung zum Waldschlößchen-Brücke bestätigt - Waldschlößchenbrücke: Endgültige Entscheidung nach jahrzehntelangem Streit
Entscheidung zur Waldschlößchenbrücke bestätigt
Entscheidung zur Waldschlößchenbrücke bestätigt
Entscheidung zur Waldschlößchenbrücke bestätigt
- Dezember 2025, 13:39 Uhr
Dresdens Waldschlößchenbrücke steht seit Jahren im Mittelpunkt juristischer und umweltpolitischer Auseinandersetzungen. Nun hat die Sächsische Landesdirektion die Rechtmäßigkeit der Planungsgenehmigung bestätigt und damit eine langjährige Debatte beendet. Die Entscheidung folgt auf jahrzehntelange Kontroversen über die Auswirkungen der Brücke auf Stadtbild und Umgebung.
Erstmals genehmigt wurde das Bauvorhaben 2004, doch der Baubeginn löste sofortigen Widerstand aus. Zwar sprach sich eine Bürgerbefragung für das Projekt aus, doch Umweltschützer lehnten es vehement ab. Ihre Bedenken verschärften sich 2009, als die UNESCO dem Elbtal wegen des Brückenbaus den Status als Welterbe entzog.
2013 wurde die 636 Meter lange Konstruktion fertiggestellt, die Elbe und ihre Auen überspannt. Rechtliche Klagen hielten jedoch an, und 2016 urteilte das Bundesverwaltungsgericht, dass die ursprüngliche Genehmigung fehlerhaft war. Zwar verfügte das Gericht keine Abrissmaßnahmen, forderte aber Nachbesserungen im Verfahren.
Eine aktuelle ergänzende Prüfung hat nun die Entscheidung von 2004 bestätigt und die Einhaltung der EU-Naturschutzrichtlinien sowie des deutschen Artenschutzrechts bescheinigt. Zum Schutz der heimischen Fledermauspopulation bleibt von April bis Oktober ein nächtliches Tempolimit von 30 km/h bestehen.
Mit dem jüngsten Beschluss ist das juristische Kapitel zur Genehmigung der Brücke abgeschlossen. Die Konstruktion bleibt bestehen, und die umweltbezogenen Auflagen – darunter die Geschwindigkeitsbegrenzungen – bleiben in Kraft. Die städtebauliche Debatte um Dresdens Waldschlößchenbrücke hat damit ein endgültiges Ende gefunden.

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