20 June 2026, 15:02

Wadephul bereut: Seine Kinder sprechen kein Plattdeutsch mehr

Wadephul bedauert mangelnde Niederdeutsch-Kenntnisse bei seinen Kindern

Wadephul bereut: Seine Kinder sprechen kein Plattdeutsch mehr

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat bedauert, seinen Kindern das Plattdeutsche nicht vermittelt zu haben. Die Sprache hat für ihn eine persönliche Bedeutung, da er sie in Schleswig-Holstein spricht.

Wadephul wuchs mit Plattdeutsch in Schleswig-Holstein auf und verwendet es dort bis heute. Seine Kinder jedoch lernten die Sprache nie. Mittlerweile bedauern sie, diesen Teil ihres kulturellen Erbes nicht zu kennen.

Der Minister ist überzeugt, dass in der Regel die Mutter die Familiensprache prägt. Seine eigene Frau spricht kein Plattdeutsch, was die Situation möglicherweise beeinflusst hat. Trotz seiner persönlichen Verbundenheit räumt Wadephul ein, dass die Sprache in den politischen Debatten Berlins kaum eine Rolle spielt.

Sein Bedauern unterstreicht den schwindenden Stellenwert regionaler Sprachen in modernen Familien. Die Enttäuschung seiner Kinder zeigt, welchen kulturellen Wert sie dem Plattdeutschen beimessen. Dennoch bleibt die Sprache im politischen Leben der Hauptstadt weitgehend abwesend.

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