16 March 2026, 10:44

Vier Festnahmen nach tödlicher Schießerei in Mexiko-Stadt verknüpft mit Drogenhandel

Eine Balkendiagrammdarstellung der Anzahl von drogenkriegsbedingten Morden in Mexiko mit begleitendem Text, der zusätzliche Dateninformationen bereitstellt.

Vier Festnahmen nach tödlicher Schießerei in Mexiko-Stadt verknüpft mit Drogenhandel

Die Polizei von Mexiko-Stadt hat vier Männer festgenommen, die mit einer tödlichen Schießerei im Stadtteil Santa Cruz Meyehualco in Verbindung stehen. Die Verdächtigen, zwischen 20 und 37 Jahre alt, wurden in Iztapalapa vorläufig festgenommen, nachdem Beamte bei ihnen 60 mutmaßliche Drogenportionen sichergestellt hatten.

Die Festnahmen erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Gewalt in dem Gebiet, wo drogenbedingte Straftaten seit einem tödlichen Angriff im März 2024 auf hohem Niveau bleiben.

Der Vorfall begann, als die Polizei in La Polvorilla zwei Motorräder – ein weiß-rotes und ein schwarz-weißes – entdeckte. Vier Personen wurden dabei beobachtet, wie sie Pakete austauschten, die denen für den Drogenhandel ähnelten. Die Beamten, unterstützt vom Ost-Kommando- und Kontrollzentrum (C2 Oriente), nahmen die Verfolgung der Verdächtigen auf, nachdem sie von einer kürzlichen Schießerei erfahren hatten.

Bei einer Sicherheitskontrolle fanden die Beamten 60 kleine Plastiktütchen mit einer grünen, trockenen Substanz, bei der es sich vermutlich um Marihuana handelte, sowie drei Mobiltelefone. Den Verdächtigen wurden anschließend ihre verfassungsmäßigen Rechte mitgeteilt. Einer der Festgenommenen, 37 Jahre alt, war bereits 2020 wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt worden.

Die beschlagnahmten Gegenstände, darunter auch die Motorräder, wurden der Staatsanwaltschaft übergeben. Die Behörden gehen davon aus, dass die Verdächtigen in die Schießerei vom 5. März involviert waren, bei der zwei Menschen in Santa Cruz Meyehualco getötet wurden.

Die Gewalt in dem Viertel hält seit diesem Angriff an, wobei kartellbezogene Straftaten weitergehen. Allein im vergangenen Jahr gab es unter anderem einen Doppelmord im Juli 2025 und einen Autobombenanschlag im November 2025, die beide mit Konflikten zwischen Gruppen wie Unión Tepito in Verbindung gebracht werden.

Die Verdächtigen müssen sich nun weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft stellen. Ihre mutmaßliche Beteiligung am Drogenhandel und an der Schießerei vom März 2024 wird untersucht. Die Polizei überwacht das Gebiet weiterhin, da die kartellbedingte Gewalt in Santa Cruz Meyehualco ein anhaltendes Problem darstellt.

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