Vater wegen Tötung seiner neugeborenen Tochter nach brutaler Misshandlung verurteilt
Charlotte RichterVater wegen Tötung seiner neugeborenen Tochter nach brutaler Misshandlung verurteilt
Ein Mann aus Aurora ist nach einem einwöchigen Prozess wegen der Tötung seiner neugeborenen Tochter verurteilt worden. Hector Alexandro Delarosa wurde des Kindesmissbrauchs mit Todesfolge für schuldig befunden. Das Baby erlitt schwere Verletzungen, bevor es im Mai 2024 starb.
Das Kleinkind wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Children’s Hospital Colorado eingeliefert, darunter ein Schädelbruch, irreversible Hirnblutungen, Netzhautblutungen und ein gebrochener Oberschenkelknochen. Ärzte stellten Delarosas Behauptung, die Verletzungen seien bei einem Badeunfall entstanden, sofort infrage.
Ermittler deckten später Widersprüche in seiner Schilderung auf. Medizinische Gutachter bestätigten, dass die Verletzungen des Babys viel zu schwerwiegend für einen häuslichen Unfall waren. Das Mädchen wurde in künstliches Koma versetzt, starb jedoch am 3. Mai 2024 an den Folgen stumpfer Gewalteinwirkung. Das Leichenschauamt stufte den Tod offiziell als Tötungsdelikt ein.
Delarosa, der zum Zeitpunkt der Tat die Betreuung des Babys übernommen hatte, muss nun mit einer Strafe rechnen. Die Verhandlung zur Strafzumessung ist für den 29. Juni angesetzt.
Die Verurteilung folgt auf einen Prozess, in dem das volle Ausmaß der Verletzungen des Kindes sowie die Ungereimtheiten in Delarosas Aussagen aufgedeckt wurden. Das Urteil bestätigt seine Verantwortung für den Tod der Kleinen. Das endgültige Strafmaß wird noch in diesem Monat verkündet.






