USMCA vor dem Aus? Trump zögert bei Verlängerung des Nordamerika-Pakts
Charlotte RichterUSMCA vor dem Aus? Trump zögert bei Verlängerung des Nordamerika-Pakts
Die Zukunft des Freihandelsabkommens zwischen Kanada, den USA und Mexiko (USMCA/CUSMA) ist ungewiss, da der Stichtag am 1. Juli näher rückt. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, er strebe keine Verlängerung des Pakts an. Zudem behauptet er, die USA sollten Handelsüberschüsse und keine Defizite mit ihren Nachbarländern erzielen.
Trump kritisiert seit Langem das ursprüngliche Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) sowie dessen Nachfolger, das USMCA/CUSMA. Er ist der Ansicht, die USA bräuchten keine Autos, kein Holz, keine Energie oder andere Produkte aus Kanada oder Mexiko. Seine Regierung führt derzeit offizielle Gespräche mit Mexiko und weniger formelle Verhandlungen mit Kanada über die Zukunft des Abkommens.
Der Präsident hat Zweifel geäußert, ob der Termin für die erneute Verpflichtungserklärung am 1. Juli eingehalten werden kann. Kanada wirft ihm vor, durch die Verhängung von Zöllen gegen seine Handelspartner gegen die Vereinbarung zu verstoßen. Trump besteht darauf, dass das Abkommen nach sechs Jahren zur Verlängerung ansteht.
Die Frist für die Verlängerung rückt schnell näher, doch Trump bleibt skeptisch, ob er den Pakt verlängern wird. Das Ergebnis der laufenden Gespräche wird die nächsten Schritte für die Handelsbeziehungen zwischen den drei Ländern bestimmen.






