USA verhängt Sanktionen gegen Führung von deutscher Organisation HateAid

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Ein weißes Plakat mit schwarzem Text und einem Herz in der Mitte mit der Aufschrift "HATE".

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Zwei Führungskräfte der deutschen Anti-Hass-Organisation HateAid dürfen nicht mehr in die USA einreisen. Betroffen sind die Geschäftsführerinnen Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon. Die Behörden gaben die Entscheidung Anfang dieser Woche über soziale Medien bekannt.

Das US-Außenministerium bestätigte das Einreiseverbot am Dienstag über die Plattform X. Laut der Stellungnahme basiert die Maßnahme auf Vorwürfen der Zensur gegen amerikanische Online-Plattformen. Außenminister Marco Rubio und Staatssekretärin Sarah Rogers verkündeten die Entscheidung gemeinsam – sie fällt noch unter die Amtszeit der Regierung Trump.

Von Hodenberg, eine der betroffenen Direktorinnen, erhielt im Oktober das Bundesverdienstkreuz. Die Auszeichnung würdigte ihr Engagement im Kampf gegen digitale Gewalt und Hassrede. Das Verbot verhindert nun, dass sie und Ballon für berufliche oder private Zwecke in die USA reisen dürfen.

Die Restriktion schränkt HateAids Möglichkeiten ein, mit US-amerikanischen Partnern und Initiativen zusammenzuarbeiten. Die Organisation hat bisher noch keine offizielle Reaktion auf das Verbot veröffentlicht. Der Schritt steht im Kontext der anhaltenden Spannungen um Inhaltsmoderation und Meinungsfreiheit auf digitalen Plattformen.

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