23 May 2026, 04:41

US-Senatoren fordern Freigabe von 600 Millionen Dollar Militärhilfe für Ukraine und Baltikum

Eine Gruppe von Senatoren beider Parteien fordert den Pentagon-Chef Pete Hegseth auf, die Freigabe von 600 Millionen Dollar an Hilfe für die Ukraine und US-Verbündete in Osteuropa zu beschleunigen, wie die Associated Press berichtet

US-Senatoren fordern Freigabe von 600 Millionen Dollar Militärhilfe für Ukraine und Baltikum

Eine überparteiliche Gruppe von US-Senatoren hat das Pentagon aufgefordert, militärische Hilfsgelder in Höhe von 600 Millionen US-Dollar freizugeben. Die Mittel, die bereits im vergangenen Jahr bewilligt wurden, sind für die Ukraine und Verbündete in Osteuropa bestimmt, doch ihre Auszahlung verzögert sich.

Die 600-Millionen-Pakets umfasst 400 Millionen Dollar für die Verteidigung der Ukraine. Weitere 200 Millionen sind für Estland, Lettland und Litauen vorgesehen, um deren Sicherheitsprogramme zu stärken. Obwohl der Kongress die Gelder 2023 genehmigt hat, stockt ihre Verteilung.

In einem gemeinsamen Schreiben an Pentagon-Chef Pete Hegseth betonten die Senatoren Dick Durbin und Chuck Grassley, die Ukraine verdiene die „weiterhin ungebrochene Unterstützung Amerikas“. Die Verzögerung gefährde die Verteidigungsfähigkeiten in einer entscheidenden Phase, warnten die Abgeordneten.

Der Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Politiker beider Parteien auf eine zügige Bereitstellung der Hilfen drängen. Ihr Appell unterstreicht die Sorge über bürokratische Hürden, die die Lieferung dringend benötigter Unterstützung in Regionen mit anhaltenden Sicherheitsrisiken behindern.

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Das Pentagon hat auf den Brief der Senatoren bisher nicht reagiert. Würden die Gelder freigegeben, kämen sie der Ukraine und ihren Nachbarn unmittelbar als militärische Hilfe zugute. Zudem könnte dies den Druck auf die US-Verbündeten verringern, die ihre Abwehr gegen mögliche Bedrohungen ausbauen.

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