18 April 2026, 00:42

US-Erbe bittet Trump aus mexikanischem Gefängnis um Hilfe gegen Korruptionsvorwürfe

Der Plaza Mayor in Madrid, Spanien, mit einer Wand, einem Metallzaun, Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

US-Erbe bittet Trump aus mexikanischem Gefängnis um Hilfe gegen Korruptionsvorwürfe

John Urich-Sass, ein US-Bürger und Erbe des Unternehmens BACO, sitzt derzeit im Gefängnis Reclusorio Sur in Mexiko-Stadt ein. Von seiner Zelle aus hat er einen Hilferuf an den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump gerichtet, in dem er seine Untersuchungshaft als ungerechtfertigt bezeichnet und um Unterstützung bittet.

Sein Fall sorgt für Aufsehen, nachdem Vorwürfe wegen Korruption und Justizwillkür bekannt wurden – mit Reaktionen von lokalen Behörden und US-Diplomaten. Urich-Sass wirft seinem Bruder Edgar Urich, dem Geschäftsführer des Schulbedarf-Unternehmens BACO, Vetternwirtschaft und hochrangige Korruption vor. In seinem Schreiben an Trump appelliert er an dessen Mitgefühl und fordert die Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, Claudia Sheinbaum, auf, seinen Fall zu überprüfen. Zudem argumentiert er, seine Inhaftierung unterstreiche die Notwendigkeit von Trumps präsidialer Anordnung zum Schutz von US-Bürgern, die im Ausland in rechtliche Schwierigkeiten geraten.

Sheinbaum hat beim Obersten Verwaltungsgericht der Stadt Mexiko (TSJCDMX) eine Stellungnahme zum BACO-Fall angefordert. Sie betonte, die Verteidigung bringe ihre Argumente vor, doch müssten beide Seiten angehört werden, bevor Schlussfolgerungen gezogen werden könnten. Urich-Sass' Anwälte gehen noch weiter: Sie werfen dem TSJCDMX vor, sogenannte "Strafpakete" anzubieten – ein Begriff für korrupte Machenschaften, bei denen Urteile gegen Geld manipuliert werden.

Neben seinen öffentlichen Appellen hat Urich-Sass den US-Botschafter in Mexiko, Ronald Johnson, um konsularische Unterstützung gebeten. Zudem hat er Beschwerden gegen mehrere Beamte eingereicht. Seine Verteidiger bereiten nun einen Antrag vor, um die Haftbedingungen zu lockern. Sie argumentieren, er müsse bis zum Prozessbeginn unter Berufung auf die Unschuldsvermutung freigelassen werden.

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Die Korruptionsvorwürfe sind jedoch bisher unbelegt, und der Rechtsstreit zieht sich hin, während die Behörden die Anschuldigungen prüfen. Der Fall bleibt unter Beobachtung: Urich-Sass' Anwälte kämpfen für seine Freilassung und ein faires Verfahren. Die mexikanischen Behörden haben sich zu den Korruptionsvorwürfen noch nicht abschließend geäußert, während US-Diplomaten die Entwicklung verfolgen. Die Entscheidung wird davon abhängen, ob die Gerichte Beweise für seine Behauptungen finden – oder die bisherigen Haftmaßnahmen aufrechterhalten.

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