28 April 2026, 02:34

Urteil im Prozess um homophobe Raubüberfälle über Dating-Apps erwartet

Liniengraph, der einen stetigen Anstieg der Selbstidentifikation von Amerikanern als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder etwas anderes als heterosexuell von 2012 bis 2021 zeigt, unterteilt nach Geschlecht und sexueller Orientierung.

Urteil im Prozess um homophobe Raubüberfälle über Dating-Apps erwartet

Nächste Woche wird im Prozess gegen sechs Angeklagte, die beschuldigt werden, schwule Männer über Dating-Apps gezielt angegriffen zu haben, ein Urteil verkündet. Das Landgericht Frankfurt (Oder) gibt seine Entscheidung am kommenden Dienstag um 9:00 Uhr bekannt. Der Gruppe werden schwere Raubdelikte vorgeworfen, darunter gewalttätige Übergriffe und homophobe Beleidigungen.

Die sechs Angeklagten – drei junge Erwachsene und drei Jugendliche – sollen laut Anklage gefälschte Profile genutzt haben, um ihre Opfer an abgelegene Orte zu locken. Dort raubten, griffen und beschimpften sie die Männer systematisch. Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten vor, ihre Straftaten gezielt dokumentiert zu haben.

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Ermittlungen zufolge gibt es keine Hinweise auf ein größeres Netzwerk oder politische Motive hinter den Angriffen. Aufgrund des jungen Alters einiger Angeklagter fanden große Teile der Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Die Urteilsverkündung erfolgt in einer öffentlichen Sitzung.

Im Mittelpunkt des Verfahrens steht eine Serie gewaltsamer Raubüberfälle, die über Dating-Plattformen organisiert wurden. Das Urteil wird über die rechtlichen Konsequenzen für die sechs Beschuldigten entscheiden. Weitere Einzelheiten werden nach der Verhandlung am Dienstag bekannt gegeben.

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