Urs Fischer startet bei Mainz 05: „Ich bin kein Vulkan, aber ich bleibe authentisch“

Urs Fischer startet bei Mainz 05: „Ich bin kein Vulkan, aber ich bleibe authentisch“
Bei seiner Vorstellung beim 1. FSV Mainz 05 sprach Urs Fischer über seine Person und die schwierige Ausgangslage.
Urs Fischer hat beim 1. FSV Mainz 05 das Amt des neuen Cheftrainers übernommen. Seine erste Trainingseinheit mit der Mannschaft fand am Montag statt, wobei er die Spieler als „gute Jungs“ bezeichnete. Der Schweizer steht nun vor der Herausforderung, eine sechs Punkte große Lücke in der Bundesliga zu schließen, um den Abstieg zu vermeiden.
Fischer folgt auf Bo Henriksen, der Mainz seit Februar 2024 durch einen erfolgreichen Abstiegskampf geführt hatte, bevor er Ende 2025 den Verein verließ. Anders als sein Vorgänger beschreibt sich Fischer als „bodenständig“, „authentisch“ und „pragmatisch“. Sofortige Änderungen, etwa der Wechsel auf eine Viererkette, schließt er trotz der prekären Situation aus.
Sein erstes Pflichtspiel steht bereits an: Am Donnerstag geht es in der Europa Conference League nach Polen zu Lech Poznań. Nur drei Tage später empfängt Mainz in der Bundesliga den FC Bayern München.
Mit noch 21 Spielen in dieser Saison will Fischer den Verein aus der Abstiegszone führen. Die Aufgabe ist dringend, doch er setzt auf Gelassenheit und Fokus statt auf radikale taktische Umstellungen.
Fischers Ankunft bringt eine neue Herangehensweise nach Mainz, auch wenn er auf stetige Anpassungen statt auf radikale Schritte setzt. Seine ersten beiden Spiele – gegen Lech Poznań und den FC Bayern München – werden die Widerstandsfähigkeit der Mannschaft auf die Probe stellen. Der Verein vertraut nun auf seine Erfahrung, um das Bundesliga-Schicksal noch zu wenden.



