27 June 2026, 00:32

Untersuchung bestätigt: Jordan Acker machte unangemessene sexuelle Kommentare in Slack-Chat

Universität von Michigan: Regent Jordan Acker entschuldigt sich nach Bestätigung 'unangemessener' Nachrichten

Untersuchung bestätigt: Jordan Acker machte unangemessene sexuelle Kommentare in Slack-Chat

Eine unabhängige Untersuchung hat bestätigt, dass Jordan Acker in einem Slack-Channel unangemessene sexuelle Kommentare abgegeben hat. Die Erkenntnisse folgen auf mehrere Vorwürfe wegen seines Verhaltens in den Jahren 2020 und 2021. Acker, Mitglied des Kuratoriums der University of Michigan, hat sich inzwischen für sein Handeln entschuldigt.

2020 und 2021 wurde Acker beschuldigt, gegenüber einer demokratischen Strategin obszöne sexuelle Bemerkungen gemacht zu haben. Zudem gab es Vorwürfe, er habe einer Studentin der University of Michigan sowie einem Foto von ihr mit Freundinnen anzügliche Kommentare hinterlassen.

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Im April 2026 beauftragte die Universität die Kanzlei Patterson Belknap mit der Untersuchung der Vorwürfe. Die Ermittlungen bestätigten später die Authentizität der beleidigenden Nachrichten. Noch im selben Monat verlor Acker die Nominierung der Michigan Democratic Party für eine weitere Amtszeit im Kuratorium an Amir Makled.

Während einer Sitzung des Kuratoriums am 25. Juni entschuldigte sich Acker für die Situation, ging jedoch nicht direkt auf die Nachrichten ein. Die Kuratoriumsmitglied Denise Ilitch nahm seine Entschuldigung an und bezeichnete den Vorfall als „Lehrmoment“. Acker erklärte, er beabsichtige, seine aktuelle Amtszeit bis zu deren Ende am 1. Januar 2027 zu erfüllen.

Bereits im Jahr 2024 hatte Acker über pro-palästinensische Proteste sowie Vandalismus an seinem Wohnhaus und seiner Anwaltskanzlei berichtet. Der Senatsausschuss für Universitätsangelegenheiten hatte zuvor seinen Rücktritt gefordert, falls sich die Vorwürfe als zutreffend erweisen sollten.

Die Bestätigung der Nachrichten durch die Untersuchung untermauert die Forderungen nach Konsequenzen. Acker bleibt zwar vorerst im Amt, wird aber mit Ablauf seiner Amtszeit zurücktreten. Die Universität hat bisher keine weiteren disziplinarischen Maßnahmen angekündigt.

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