28 June 2026, 17:01

UNRWA-Skandal: Mitarbeiter sollen an Hamas-Angriff vom 7. Oktober beteiligt gewesen sein

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UNRWA-Skandal: Mitarbeiter sollen an Hamas-Angriff vom 7. Oktober beteiligt gewesen sein

Vorwürfe gegen UNRWA-Mitarbeiter wegen Beteiligung am Angriff vom 7. Oktober lösen weltweite Besorgnis aus

Israels Geheimdienste und Geiselaussagen zufolge sollen mindestens zwölf Beschäftigte der UN-Organisation an den Angriffen beteiligt gewesen sein. Die Enthüllungen führten zu einer Aussetzung der Finanzhilfen und Forderungen nach strengeren Kontrollen.

Die Vereinten Nationen leiteten eine interne Untersuchung ein. Neun UNRWA-Mitarbeiter wurden wegen möglicher Verbindungen zum Angriff vom 7. Oktober entlassen. Die Behörde, die sich mit der Palästinenser-Flüchtlingskrise befasst, steht seit Langem in der Kritik, den Konflikt angeblich zu verlängern.

Bundesermittler prüfen derzeit mindestens 1.500 mit UNRWA verbundene Personen im Gazastreifen auf mutmaßliche Terrorverbindungen – das entspricht etwa 12 Prozent der Belegschaft. Unabhängig davon deckte eine israelische Medienbeobachtungsstelle auf, dass freiberufliche Fotojournalisten, die für große Nachrichtenagenturen wie AP, Reuters und CNN arbeiten, während des Angriffs in der Nähe von Hamas-Führern operierten. Ihre Nähe zu militanten Akteuren und das von ihnen aufgezeichnete Material werfen schwerwiegende Fragen über ihre Rolle auf.

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Als Reaktion auf die Enthüllungen setzten 17 Länder, darunter die USA, Deutschland und Frankreich, 2023 ihre Zahlungen an UNRWA aus. Die Europäische Union, einer der größten Geldgeber, steuert jährlich durchschnittlich 80 bis 90 Millionen Euro bei. Unterdessen wird der UNRWA-Führung vorgeworfen, Ermittlungen behindert zu haben, was Zweifel an ihrer Transparenz schürt. Die USA hatten unter Präsident Trump die jährliche Finanzierung bereits eingestellt und erwägen nun terrorismusbezogene Sanktionen sowie die Aufhebung der diplomatischen Immunität der Behörde.

Die Folgen dieser Erkenntnisse sind schnell und weitreichend: Wichtige Geldgeber halten Zahlungen zurück, und die Untersuchungen zu den UNRWA-Aktivitäten laufen weiter. Die Organisation steht unter zunehmendem Druck, die Vorwürfe aufzuklären und das Vertrauen wiederherzustellen.

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