Union Berlins Frauen kämpfen um den Klassenerhalt in der Bundesliga-Hinrunde

Union Frauen unzufrieden: 'Nicht das, was wir wollten' - Union Berlins Frauen kämpfen um den Klassenerhalt in der Bundesliga-Hinrunde
Die Frauenmannschaft von Union Berlin steht in ihrer ersten Bundesliga-Saison vor großen Herausforderungen. Nach 14 Spielen belegt der Aufsteiger mit Platz neun eine Position weit unter dem vor der Saison gesteckten Ziel, sich im Mittelfeld zu etablieren. Verletzungen und unbeständige Leistungen haben die Saison deutlich schwieriger gemacht als erwartet.
Der Einstand in die höchste Spielklasse begann zwar mit großen Hoffnungen, doch Rückschläge prägten die Hinrunde. Sieben Niederlagen bei nur vier Siegen ließen das Team kämpfen. Schlüsselfiguren wie Korina Janez, Anna Aehling und Tomke Schneider fielen lange aus, was die Mannschaftsstabilität erheblich beeinträchtigte.
Ein Lichtblick war der letzte Spieltag des Jahres, als Union Berlin einen Auswärtssieg gegen den 1. FC Nürnberg feiern konnte. Cheftrainerin Ailien Poese will nun in der Rückrunde die Wende einleiten. Priorität hat es, die Verletzungsanfälligkeit zu verringern und in den nächsten 14 Spielen sechs Punkte mehr zu holen als in der Hinrunde. Trotz der Schwierigkeiten bleibt das Team entschlossen, sich zu verbessern. Poese betont, dass bessere Fitness und mehr Konstanz nötig sind, um in der Tabelle aufzusteigen.
Mit klaren Zielen geht die Frauenmannschaft von Union Berlin in die Rückrunde. Weniger Ausfälle und eine leichte Punktesteigerung könnten sie näher an das Mittelfeld heranführen. Zunächst gilt es jedoch, den jüngsten Sieg als Grundlage zu nutzen und in den kommenden Monaten stärkere Leistungen abzurufen.



